427 4 OG Klaus an der Pyhrnbahn F/4/1a Klaus I F/4/1 Klaus: Schloß und Ruine Klaus in der OG. und KG. Klaus. Klaus war - soweit seine Geschichte verfolgbar ist - immer eine landesfürstliche Burg, ursprünglich Besitz der steirischen Otokare und dann deren Erben, der Herzöge von Österreich, welche die Burg durch Burggrafen (Pfleger) verwalten ließen, wenn sie nicht gerade (unter den Habsburgern) verpfändet war. 1192 Vdschalci de Clvse, qui nostras res in illis partibus administrabat (des Herzog Leopold); 1282 Alber von Puchaim Pfandinhaber des „Gschloß Clawß“; 1357 XII.11. Dietmar der Aistershaimer Pfandinhaber der „Vest dacz Chlaws“; 1429 VI.28. Befehl des Landesfürsten „beim paw zw Klaws mit Robat hilfreich zu sein“. Quellen: oöUB II/439 und VII/539; oöLA, Dipl. II/86 und XVIII/409. Lit.: Piper, österr. Burgen, Bd. IV, S. 31; Sekker, S. 31; Grüll, Salzkammergut, S. 37; Grabherr, Burgen, S. 308. Lage: 16,4 v.u., 10,6 v.li.u. (68). (Originaler Datensatz von N. Grabherr). A. Die einsturzgefährdete Burgruine wurde in den letzten Jahren vom evangelisch-kirchlichen Verein „Missionsgemeinschaft der Fackelträger“ aufwendig saniert. B. SCHIFFMANN 1935b, 44 BAUMERT 1983, 71ff. C. MERIAN 1649 HAGER 1667, 110 VISCHER 1674, 21 D. 49106 KG Klaus, GST-NR .91, .92 E. X 61536, Y 298652 F. Burgruine F/4/1b Klaus II A. Das bereits baufällige Schloss wurde vom evangelisch-kirchlichen Verein „Missionsgemeinschaft der Fackelträger“ aufwendig saniert und als Bildungshaus adaptiert. B. BAUMERT 1983, 71ff. C. MERIAN 1649 HAGER 1667, 110 VISCHER 1674, 21 D. 49106 KG Klaus, GST-NR .90 E. X 61536, Y 298652 F. Schloss NEUER DATENSATZ / NEUE DATENSÄTZE: F/4/2 Pießlinggraben A. Rudimente der von Georg Matthäus Vischer eingezeichneten Schanzwerke sind oberhalb des Pießlinggrabens in Form eines etwa 300 m langen und bis zu 2 m hohen Erdwalles erhalten geblieben. Auf einem Sporn sind sogar noch spärliche Mauerreste des unteren Blockhauses zu erkennen. B. BAUER 1889, 38ff. C. MERIAN 1649
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