1081 P/1/5 Rutzleinsberg (Ritzelsberg) P/1/5 Rutzleinsberg: Sitz bzw. Edelhof in der O. Rinzendorf, KG. Pröselsdorf, im oder beim Bh. Riezelsberger zu suchen. 1408 Vl.4. „Hainrich von Ruczleinsperg“. Quelle: oöLA, HA. Eferding, Starhemb. Urk. Nr. 801. Lage: 25,2 v.o., 11,0 v.li.o. (33). (Originaler Datensatz von N. Grabherr). A. Die Blattschnittkoordinaten verweisen auf das Areal südlich des Anwesens vulgo Rieweinhof (Ribeingut) in Ritzelsberg 2 bzw. auf das Areal südwestlich des Anwesens vulgo Aigner zu Ritzlesberg in Ritzelsberg 8. Der angeführte „Bh. Riezelsberger“ ist hier nicht eruierbar. Der Sitz könnte eventuell mit dem Anwesen vulgo Aigner zu Ritzlesberg (Aignergut) in Ritzelsberg 8 zu identifizieren sein. B. SCHIFFMANN 1935b, 285f. C. D. 45636 KG Pröselsdorf, GST-NR .111/1, Ritzelsberg 8 E. 79602,41 / 361432,81 F. Nicht lokalisierter Ansitz / Burgstelle / Wehranlage P/1/6 Sudleinsbach P/1/6 Südleinsbach: Sitz oder Edelhof in der O. Aich, KG. Pröselsdorf, heute Bh. Aigner. 1408 Vl.4. „Hanns der Penz, gesessen an dem Sudleinspach“. Quelle: oöLA, HA. Eferding, Starhemb. Urk. Nr. 801. Lage: 25,5 v.o., 14,8 v.li.o. (33). (Originaler Datensatz von N. Grabherr). A. Die Blattschnittkoordinaten verweisen auf ein Waldstück, das sich etwa 0,35 km südöstlich des Anwesens vulgo Bauerngut (Seppengut in Aigen) in Aigen 2 befindet (KG Oberndorf, GST-NR 1040/5). Positive Merkmale eines Sitzes sind hier nicht erkennbar. Der angeführte „Bh. Aigner“, der sich in der „O. Aich“ befinden soll, ist nicht eruierbar. Eventuell bezieht sich der wirre Eintrag auf den Weiler Aigen, der aus den bäuerlichen Anwesen vulgo Leopoldengut und Seppengut besteht. B. C. D. 45634 KG Oberndorf, GST-NR 1040/5 (Lagestelle n. Grabherr) 45636 KG Pröselsdorf E. 81477,00 / 361286,00 (Lagestelle n. Grabherr) F. Nicht lokalisierter Ansitz / Burgstelle / Wehranlage NEUER DATENSATZ / NEUE DATENSÄTZE: P/1/7 Latzelsberger Holz A. Georg Kyrle vermerkte einige Flurdenkmale im sog. Latzelsberger Holz: „Fig. 66, Punkt 1. Im Latzelsbergerholze, unweit der Straße östlich, die von Gallneukirchen nach Spattendorf führt, etwa 300 Schritte südlich vom Wirtshause Deubel, liegt in der Waldparzelle, die die höchste Erhebung bekrönt, ein Viereckshügel von etwa 14 Schritten Seitenlänge, der sich in der Mitte ungefähr bis zu 1 m über das ursprüngliche Terrain erhebt, im südöstlichen Teil eine Art Zufahrtsrampe zeigt und dessen Ränder mit etwa 30 cm hohen, planwandigen Steinen besetzt sind (Fig. 67). Es handelt sich offenbar um den Unterbau eines kleinen Gebäudes, Näheres läßt sich derzeit nicht entscheiden.“
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