1076 O/16/5 Seidendorff (Seydendorff) O/16/5 Seidendorff: Der Sitz Seidendorf befand sich in der KG. Losensteinleiten, ist aber nicht lokalisiert. 1478 Ewstach Frodnacher vnd Agnes seine hausfraw verkaufen an die Brueder Christoph, Wolfgang vnd Hanns die Malzkasten „vnser sicz Seidendorff zu Losensteinleuten“; 1611 VIII.16. Freyhof Seydendorff. Quellen: oöLA, Strein, Manus. Geneal. Schl.A. Hs 5/1-2, pag. 74 und 75 (Frdl. Mitt. d. Hofrat Dr. H. Hebenstreit); Schl.A., Hs 16/2, fol. 281. Lage: (?) 26,2 v.u., 3,4 v.li.u. (51). (Originaler Datensatz von N. Grabherr). A. Der postulierte „Sitz Seidendorf / Freyhof Seydendorff“ ist weder in der Ortschaft Losensteinleiten noch in der KG Losensteinleithen eruierbar. In der landeskundlichen Literatur (Georg Grüll, Oskar Hille, Walter Neweklowsky) ist das Objekt völlig unbekannt. Nach Walter Brunner war Seidendorf / Seydendorff ein Sitz nahe Stein an der Feistritz in der ehem. Grafschaft Krain (heute: Preserje ob Kamniski Bistrici, Slowenien). B. BRUNNER 1995, 126f. C. D. E. F. Kein Ansitz / Burgstelle / Wehranlage in OÖ erkennbar → vmtl. Slowenien O/16/6 Burgholz O/16/6 Burgstall: Flurbezeichnung „Burgstall“ im Burgholz beim Mairhäusl im Hof, KG. Judendorf, keine Beurkundung. Lit.: Jandaurek, Burgstallnamen, oöHmbl. 18. Jg., H. 3/4, S. 6. Lage: 16,2 v.u. , 6,5 v.li.u. (51). (Originaler Datensatz von N. Grabherr). A. Mit dem Burgholz ist jenes Waldstück gemeint, in dem sich die Spitzenburg O/16/2 befindet. B. C. D. 49212 KG Judendorf E. F. → O/16/2 O/16/7 Burgwiese H/16/7 Burgeck: Abgekommener Flurname „Purch” beim Bh. Ecker in der O. Schwödiau, KG. Judendorf. 1353 III.12. ain wis genant di Purch gelegen bey dem guet am Ekk (Seelgerätsstiftung des Ortolf Chersperger an das Kloster Gleink). Quelle: oöUB VIII/301. Lage: 16,9 v.u., 8,8 v.li.u. (51). (Originaler Datensatz von N. Grabherr). A. Der angeführte „Bh. Ecker in der O. Schwödiau“ ist mit dem bäuerlichen Anwesen vulgo Gütl am Eck (Lippengut in Eck) in Schwödiau 21 zu identifizieren. Etwa 0,6 km nordwestlich des Gutshofes befindet sich die Lagestelle der Spitzenburg. Die urk. 1353 genannte wis genant di Purch dürfte sich daher auf ein Wiesengrundstück beziehen, das sich nahe der ehem. Burgstelle befand. B. SCHIFFMANN 1935a, 168 C. D. 49212 KG Judendorf
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