1071 O/15/1b Frenz (Frenzbach) O/15/1 Schanzen: In der O. Frenz, KG. Nach der Enns, befinden sich 2 Schanzen, die eine bei der Ennsbrücke und die andere beim sogenannten „Hölltürl“. 1593 „es erfordert die Notturfft die Wöhr wirderumb aufzurichten“. Quelle: oöLA, HA. Eferding, Starhemberger Handschr. Hs. 11, fol. 57 ff. Lit.: Souventkarte, Bl. 17; Rolleder, Steyr, S. 542. Lage: 2,4 v.o., 9,7 v.li.o. und 2,0 v.o., 10,5 v.li.o. (100). (Originaler Datensatz von N. Grabherr). A. Eine weitere Schanze befand sich offensichtlich am orographisch rechten Ennsufer, und zwar bei der Einmündung des Frenzbaches in die Enns. In der Urmappe sind hier das sog. Granzhäusl in der Frenz (Aufseherhäusl) und die Taferne in der Frenz eingezeichnet (KG Nach der Enns, GST-NR 755/1). Südlich der Brücke über den Frenzbach, bereits im Bundesland Steiermark, lag das sog. Mauthäusl. Das Areal wurde beim Ausbau der Bundesstraße erheblich verändert. Positive Geländemerkmale der Schanze sind im ALS-Geländemodell nicht mehr erkennbar. Die von Norbert Grabherr angeführte „Ennsbrücke“ ist weder hier noch dort eruierbar. Anscheinend liegt eine Verwechslung mit der Brücke über den Frenzbach vor. B. SCHIFFMANN 1935a, 316 LITSCHEL 1968, 150 REITINGER 1968, 468 C. D. 49314 KG Nach der Enns, GST-NR 755/1 (Granzhäusl, Taferne) E. 99017,61 / 289752,02 (Granzhäusl, Taferne) F. Nicht mehr erhaltenes Schanzwerk O/15/2 Hochhaus O/15/2 Hochhaus: Das Haus Nr. 44 der O. und KG. Kleinreifling trägt den Hausnamen „Hochhaus“; keine Beurkundung, Lit.: Jandaurek, Hochhäuser, oöHmbl. 18. Jg., H. 3/4, S. 65. Lage: 15,0 v.u., 7,8 v.li.u. (70). (Originaler Datensatz von N. Grabherr). A. Das Gebäude in Kleinreifling 44 wurde als „Hochhaus“ bezeichnet. Es handelte sich ursprünglich um das Wohnhaus der benachbarten Hammerschmiede. Um 1901 gelangte es in den Besitz der Oö. Bundesforste, später der Erzdiözese Salzburg. In dem Gebäude wurden Forstarbeiter untergebracht. Vor etwa 15 Jahren wurde das Gebäude von Forstmeister Hannes Brugger abgebrochen. Historische Nachrichten, die den Bestand eines ehem. Herrensitzes belegen könnten, sind nicht vorhanden (nach Adolf Brunnthaler). In einem historischen Orthobild aus dem Jahre 2010 ist das sog. „Hochhaus“ noch erkennbar. Die Lagestelle befand sich wenige Meter südwestlich des Gebäudes in Kleinreifling 62 (KG Kleinreifling, GST-NR .303). B. JANDAUREK 1964, Nr. 10, 65 C. D. 49309 KG Kleinreifling, GST-NR .303 E. 96355,98 / 298254,43 F. Kein Ansitz / Burgstelle / Wehranlage erkennbar
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