1066 O/12/5 Steg O/12/5 Steg: Schloß Steg in der O. Steg, KG. Trattenbach. 1530 durch den Hammerwerksbesitzer Andreas Stegmüller errichtet. Lit.: Grüll, Salzkammergut, S. 144; Grabherr, Burgen, S. 304. Lage: 15,9 v.o., 3,2 v.li.o. (69). (Originaler Datensatz von N. Grabherr). A. Das Schlösschen, das sich neben der Wallnermühle befand, ist im Stausee des Kraftwerkes Ternberg versunken. Es verwundert, dass Grabherr die Zerstörung des Sitzes, die bereits in der Nachkriegszeit erfolgt sein dürfte, nicht registriert hat. B. ROLLEDER 1894, 444ff. NEUDORFER 1931, 37f. GRÜLL 1963, Nr. 41, 144 C. D. 49237 KG Trattenbach, GST-NR 1188/6 E. X 76509, Y 310631 F. Nicht mehr erhaltener Ansitz / Burgstelle / Wehranlage NEUER DATENSATZ / NEUE DATENSÄTZE: O/12/6 Haselmayer A. Am Rande des Steilabfalles der Hochterrasse zur Niederterrasse der Enns, etwa 0,5 km südöstlich des Anwesens vulgo Haselmayer, befand sich ein annähernd trapezförmiges Erdwerk. Das Objekt ist heute fast völlig nivelliert, eine Interpretation daher kaum möglich. Ein weiteres Erdwerk scheint sich wenige Meter nördlich zu befinden. B. C. D. 49202 KG Bäckengraben, GST-NR 46 E. 76284,86 / 315811,77 76243,85 / 315901,73 F. Undatierte Befestigung (weitgehend nivelliert) O/12/7 Ternberg A. Der Historiker Anton Rolleder berichtet über die Herren von Ternberg: „Vom 12. bis zum 14. Jahrhundert nannte sich ein Geschlecht nach Ternberg. Um 1170 kommt urkundlich ein Durinc Dernberc und ein Durinc minor de Dernberc vor. 1180 finden wir wieder einen Durinc von Therinpergc und seinen Bruder Gotschalk. 1180 —1220 kommt Eberhard, und von 1102 — 1219 er und sein Bruder Rudolf von „Ternberc" zumeist in Urkunden für das Kloster Garsten als Zeugen vor.“ Der Stammsitz des Geschlechtes konnte bislang nicht lokalisiert werden. Anton Rolleder erwähnt das Gschlösselgut in Bäckengraben, allerdings unter Fragezeichen → O/12/1. Der Verfasser vermutet den Standort des Sitzes in der Nähe der Pfarrkirche hl. Peter und Paul, die bereits im 12. Jhdt. urk. erwähnt wird. B. ROLLEDER 1894, 438 NEWEKLOWSKY 1973a, 38f. C.
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