Kritische Anmerkungen zum Historisch-topographischen Handbuch der Wehranlagen und Herrensitze OÖ

1065 Anmerkung: Die angeführten Blattschnittkoordinaten sind völlig wirr, denn sie verweisen auf das Anwesen vulgo Unterfachberger in der Bergstraße 10. Im Eintrag zu der Schanze beim Mair in Dambach (O/12/2) führt Grabherr dann die ‘richtigen’ Koordinaten an, die auf das Areal beim Spielhofergut verweisen. B. NEUDORFER 1931, 54 REITINGER 1968, 409 BEGSTEIGER 2000 C. D. 49202 KG Bäckengraben, (nahe) Steinbacher Straße 5 49202 KG Bäckengraben, (nahe) Steinbacher Straße 10 + 11 E. X 75742, Y 313714 (Spielhofer) X 75578, Y 313937 (Ober-/Unterwieser) F. Kein Ansitz / Burgstelle / Wehranlage erkennbar → F/1/6 O/12/4 Alter Pfarrhof O/12/4 Namenlos: Auf der Wiese hinter dem Pfarrhof Ternberg, Grundparzelle Nr. 1562, KG. Ternberg, sind die Grundmauern (Rieselmauerwerk) eines Gebäudes im Ausmaß von ca. 18 m : 30 m erkennbar. Namenlos, keine Beurkundung. Lage: 13,1 v.o., 3,9 v.li.o. (69). (Originaler Datensatz von N. Grabherr). A. Nach dem Fundbericht von David Mitterkalkgruber wurden im Jahre 1966 im Obstgarten hinter dem alten Pfarrhof von Ternberg Mauerfundamente freigelegt: „Auf dem dunklen Untergrund des Ackers zeichnete sich scharf das in Rieseltechnik ausgeführte Fundament eines 30,5 m langen und 17 m breiten, durch Zwischenmauern genau gevierteilten Baues ab. Die Rieselmauern waren noch bis zu 30 cm tief und 60 cm stark. Parallel zur Stirnfront im NO führte eine 9 m lange Mauer gleicher Stärke. Eine eingehende Untersuchung der Anlage war aus technischen Gründen noch nicht möglich. Es fanden sich lediglich einige gebrannte Tonstücke und Kohlenreste. Mangels entsprechender Begleitfunde ist eine eindeutige Datierung vorläufig noch nicht möglich.“ Obwohl David Mitterkalkgruber in seinem Fundbericht keine konkrete Parzellennummer nennt, und sicherlich keine Ortsbegehung durch Norbert Grabherr stattgefunden hat, behauptet der Wirkliche Amtsrat, dass sich die undatierten Mauerreste auf der Grundparzelle Nr. 1562 des Franz. Kat. befunden hätten. Das Areal liegt etwa 0,5 km östlich des alten Pfarrhofes und kommt als Lagestelle der Mauerreste sicherlich nicht in Frage. Nach Marianne Pollak befanden sich die untertägigen Mauerreste wenige Meter östlich des alten Pfarrhofes am Feldweg 6 (KG Ternberg, GST-NR 1534/1, 1550/1). Der historische Pfarrhof steht unter Denkmalschutz. B. MITTERKALKGRUBER 1968, 47ff. C. D. 49235 KG Ternberg, GST-NR 1534/1, 1550/1; (nahe) Feldweg 6 E. X 76397, Y 311590 F. Undatierte Mauerreste (untertägige Befunde, vmtl. Mittelalter)

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