1055 8 OG Rohr im Kremstal O/8/1 Ror (Unterrohr) O/8/1 Ror: Erdsubstruktion der Burg Ror (jetzt Standort der Pfarrkirche) in der O. Unterrohr, KG. Rohr. 1195 IV.29. Ecclesia in Ror; 1256 erste Zerstörung, um 1284 Wiederaufbau; 1358 VI.20. Helmhart der Jörger erhält für 600 Pfund Pfenninge die Veste ze Ror auf 6 Jahre pfandweise von Herzog Albrecht II. von Ö.; zwischen 1364 und 1395 zweite Zerstörung; 1395 Erhart Hinderholczer hat zu Lehen 2 höf ze Ror, 1 kapellen daselbs vnd das purkstal daselbs; 1456 IX.30. Sigmund Schafoltinger hat zu Lehen ain Purkhstal genant zu Nidern Ror; 1491 I.4. Hanns Sinzendorffer hat zu Lehen das „Purkhstal bei Nidern Ror in der Hofmarch“. Quellen: oöU II/449, VII/579; oöLA, Dipl. LB. Herzog Albrecht IV. fol. 34; LB. König Ladislaus, NB IV, S. 286; oöLA, NE Hs 275 c, fol. 50v. Lit.: Rohr, Qui transtulit, S. 85 ff.; W. Neweklowsky, Burgensterben, oöHmbl. 19. Jg., H. 3/4, S. 17. Lage: 14,8 v.u., 15,9 v.li.u. (50). (Originaler Datensatz von N. Grabherr). A. Die Lagestelle der Burg Ror ist von der kath. Pfarrkirche Mariae Himmelfahrt überformt, die vermutlich aus der Burgkapelle hervorgegangen ist. Nach Anton Rolleder ließ der Abt von Kremsmünster die romanische SchlosskapelIe jedoch im Jahre 1660 abtragen und an ihrer Stelle die Pfarrkirche erbauen. Die Struktur der abgekommenen Burganlage ist insbesondere im ALSGeländemodell gut ersichtlich. Doch auch im Gelände lassen sich noch Spuren erkennen, wie etwa der kreisförmige Burggraben, der den Kirchenhügel umzieht. Die Kirche steht unter Denkmalschutz, die Rudimente der Burganlage jedoch nicht. Die im Handbuch angeführte Katastralgemeinde (Rohr) ist falsch, Kirche und Burgstall liegen in der KG Fierling. B. ROLLEDER 1894, 260 SCHIFFMANN 1935b, 292 ZAUNER 1964, 101 – 145 NEWEKLOWSKY 1965, Nr. 36, 17 REITINGER 1968, 352 https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Rohr_(Kremstal) C. D. 51006 KG Fierling, GST-NR .11 (Kirche) 51006 KG Fierling, GST-NR 44/2, 44/1, 47/3, 47/2, 47/1, 929/1 (Burgstall) E. X 63822, Y 325646 F. Burgstall O/8/2 Steinhaus (Steinmair, Steinhofer) O/8/2 Steinhaus: Der Sitz Steinhaus ist auf den Grundparzellen Nr. 898–901 beim Bh. Steinmair, O. Krottendorf, KG. Rohr, erkennbar. 1380 Stephan der Pewssel hat zu Lehen das „gesezze auf dem Stainhaws“; 1430 Stephan der Pirpawmer hat zu Lehen den hof genant das Stainhaws; 1465 Benedict Schifer hat zu Lehen das Stainhaws in Kemnater pharr. Quellen: oöUB X/739; oöLA, Dipl. LB. Herzog Albrecht V. fol. 29 und NE Hs 274, fol. 169v. Lage: 16,9 v.u., 16,8 v.r.u. (50). (Originaler Datensatz von N. Grabherr). A. Die angeführten Parz. Nr. des Franz. Kat. (898–901) liegen verstreut um das bäuerliche Anwesen vulgo Steinmair (Steinhofer) in Krottendorf 9. Die Nr. 898 befindet sich etwa 250 m nordöstlich des Gutshofes und wies einen kleinen Teich auf (heute: KG Rohr, GST-NR 901). Offensichtlich wurde der
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