Kritische Anmerkungen zum Historisch-topographischen Handbuch der Wehranlagen und Herrensitze OÖ

1051 5 MG Garsten O/5/1 Hochhaus O/5/1 Hochhaus: In der O. Buchholz, KG. Garsten, trug 1825 eine Flur die Bezeichnung „Hochhaus“. Quelle: oöLA; Franz. Kataster, KG. Garsten. Lit.: Jandaurek, Hochhäuser, oöHmbl. 18. Jg., H. 3/4, S. 65. Lage: 5,6 v.u., 12,1 v.li.u. (51). (Originaler Datensatz von N. Grabherr). A. Der Eintrag dürfte sich auf ein einstmals als „Hochhaus“ bezeichnetes Gebäude beziehen, das sich in der heutigen Hochhausstraße befand. Eventuell kommt das Haus in Buchholz (Haus im Buchholz zu Garsten Nr. 1) in der Hochhausstraße 15 in Frage. B. JANDAUREK 1964, Nr. 25, 65 C. D. 49206 KG Garsten, GST-NR .108, Hochhausstraße 15 (?) E. 80634,21 / 321311,89 F. Kein Ansitz / Burgstelle / Wehranlage erkennbar O/5/2 Kogl O/5/2 Burgstall: Erdsubstruktion einer Wehranlage auf einem Hangsporn gegenüber des Schlosses Rosenegg, Grundparzelle Nr. 156 der KG. Pergern, Flurname „Kogl“; wahrscheinlich der Sitz der Tunzinger. Ca. 1160 Etich de Duncingen; 1316 IX.21. Hainreich von Tvenczing. Quellen: oöUB I/170; oöLA, Dipl. III/223. Lit.: Rolleder, Steyr, S. 362; Reitinger, Ur und frühgesch. Funde in Oö., S. 106. Lage: 8,6 v.u., 6,3 v.li.u. (51). (Originaler Datensatz von N. Grabherr). A. Der Burgstall befindet sich auf der als „Kogl“ bezeichneten Kuppe etwa 0,3 km südwestlich des Schlosses Rosenegg. Die Wehranlage weist ein relativ großes Mittelwerk auf, das in südwestlicher Richtung durch einen halbkreisförmigen Graben abgeriegelt wird. Gegen Osten ist der Steilabfall zu einem namenlosen Gerinne, der keiner zusätzlichen Bewehrung bedurfte. Im Gegensatz zum Schloss besteht für den Burgstall kein Denkmalschutz. B. ROLLEDER 1894, 362 FÖ 8, 1961/65, 197 REITINGER 1968, 106 C. D. 49226 KG Pergern, GST-NR 156/1, 156/2 E. X 77597, Y 322731 F. Burgstall O/5/3 Rosenegg (Roseneck, Weng) O/5/3 Rosenegg: Schloß Rosenegg in der O. Rosenegg, KG. Pergern. Ursprünglich ein Bh., Weng genannt, 1568 IV.20. von Kaiser Maximilian II. zu einem Freisitz erhoben und Rosenegg benannt. Quelle: Hoheneck, I/126. Lit.: Rolleder, Steyr, S. 365; Grüll, Salzkammergut, S. 94; Grabherr, Burgen, S. 296. Lage: 9,1 v.u., 6,2 v.li.u. (51). (Originaler Datensatz von N. Grabherr). A. Das Schlösschen steht unter Denkmalschutz. B. ROLLEDER 1894, 365f. SCHIFFMANN 1935b, 295

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