Kritische Anmerkungen zum Historisch-topographischen Handbuch der Wehranlagen und Herrensitze OÖ

1050 NEUER DATENSATZ / NEUE DATENSÄTZE: O/4/3 St. Sebaldus am Hl. Stein (Heiligenstein) A. Anton Rolleder schreibt, dass sich die „Burg der Herren von Gaflenz“ bei der Wallfahrtskirche St. Sebaldus am Hl. Stein befunden habe. Die markante Felskuppe oberhalb der Kirche wird durch einen tiefen, aus dem Felsen geschlagenen Graben durchtrennt, der mglw. als Abschnittsgraben einer heute nicht mehr vorhandenen Burgstelle zu deuten ist. Weitere Geländemerkmale, die den Bestand eines Herrensitzes absichern könnten, sind allerdings nicht vorhanden. Ungewöhnlich erscheint die Deutung von Karl Lukan, der den Graben in Zusammenhang mit einem „heidnischen Durchkriechbrauch“ sieht. B. ROLLEDER 1894, 467ff. SCHIFFMANN 1935a, 450 (Heiligenstein) SCHOBER 1972, 77ff. NEWEKLOWSKY 1973a, 39 LUKAN 1995, 140ff. https://de.wikipedia.org/wiki/St._Sebald_am_Heiligenstein C. D. 49318 KG Pettendorf, GST-NR .32, .33, 508; (nahe) Breitenau 1 E. X 102413, Y 305750 F. Fraglicher / Möglicher Ansitz

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