1047 BAUMERT ²1983, 83f. https://de.wikipedia.org/wiki/Wasserschloss_Stadlkirchen C. HAGER 1667, 174 VISCHER 1674, 172 D. 49239 KG Unterdietach, GST-NR 1152/12, 1152/5, 1155/1, 1152/7, usw. E. X 82281, Y 330288 F. Nicht mehr erhaltener Ansitz / Burgstelle / Wehranlage; Nebengebäude erhalten O/3/3 Tann (Thann) O/3/3 Tann: Erdsubstruktion des Sitzes (Schlößchen) Tann in der O. Thann, KG. Oberdietach. 1360 II.25. Seyfrid vnd Fridreich prueder die Zwikchel verkauften Herrn Dietreich von Losenstein ir guet gehaizzen in der Taenn gelegen in Tuedicher pharr; 1356 IV.24. Hainrich der Stadler aus der Taenn; 1376 XII.4. Erber Knecht Hanns Ponhalm aus der Taenn; 1478 X.30. Wolfgang Newndlinger zu Thenn; 1634 XII.14. Anton Eckhart von der Thann. Quellen: oöUB VII/686, 446, IX/176; oöLA, Dipl. XXV/252 und HA. Eferding, Starhemberger Urk. Nr. 4137 und NE Hs 170 (Hagersches Schlösserbuch ddo. 1661). Lit.: Pillwein, Traunkreis, S. 45; Jandaurek, Burgen und Schlösser, oöHmbl. 18. Jg., H. 3/4, S. 62; W. Neweklowsky, Burgensterben, oöHmbl. 19. Jg., H. 3/4, S. 20. Lage: 25,3 v.u., 10,3 v.li.u. (51). (Originaler Datensatz von N. Grabherr). A. In der Urmappe ist die Lagestelle des Sitzes Tann (Thann) deutlich als Teichanlage mit Insel ausgewiesen. Spuren des Sitzes sind aber auch heute noch deutlich erkennbar. Die Position des ehem. Inselburgstalles zeichnet sich durch versumpfte Reste des Schlossteiches und künstliche Böschungen aus. Die am Rande des Teiches liegenden Mauersteine dürften vom Sitz herrühren (KG Oberdietach, GST-NR 741, 743). Zu der kleinen Herrschaft gehörten auch die Taferne in Thann 8, die Hufschmiede in Thann 7 sowie das Mayrgut in Thann 5, das als Bauhof diente. Das Hager'sche Schlösserbuch von 1667 zeigt ein mehrflügeliges Ensemble, bestehend aus einem zweigeschoßigen „Festen Haus“ mit vier Scharwachtürmchen sowie einem langgezogenen Gebäude unklarer Bedeutung, das einen Turm mit Zwiebeldach aufweist. Ein Teich oder Wassergraben ist in der Darstellung nicht erkennbar. Es besteht hier ein erheblicher Widerspruch zur Urmappe, die aber eine höhere Glaubwürdigkeit hat, da sie eine amtliche Aufnahme darstellt. Vermutlich hat Hager gar nicht den Sitz Tann abgebildet, sondern Elemente aus anderen Darstellungen ‚wiederverwertet‘. Anmerkung: Die Blattschnittkoordinaten sind völlig abwegig, denn sie verweisen auf das Areal nordwestlich des Anwesens vulgo Gallhuber in der Thannstraße 22 (KG Oberdietach, GST-NR 265, 307). Die Fehlverortung ist erstaunlich, da der Sitz in der Urmappe deutlich eingezeichnet ist (s. o.). B. ROLLEDER 1894, 400f. GRÜLL 1963, 113f. NEWEKLOWSKY 1965, Nr. 58, 20 REITINGER 1968, 60 FÖ 9, 1966/70, 229f. C. HAGER 1667, 174 (siehe Text) D. 49225 KG Oberdietach, GST-NR 741 (Inselburgstall), 743 (Teich); (nahe) Thann 6 E. X 79911, Y 330478 F. Burgstall (weitgehend abgekommen)
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