1043 O/1/3 Flachenegg A. Nach Hans Krawarik sollen die Flachenecker nicht aus dem „Raum von Klamm“ [sic!], sondern aus „Manndorf bei Adlwang“ stammen. Offensichtlich ist der Weiler Mandorf gemeint, die sich etwa 1,6 km westlich der Ortschaft Adlwang befindet (OG Adlwang). Ein Sitz ist hier aber völlig unbekannt. Der etwas wirre Hinweis dürfte sich tatsächlich auf den Weiler Flachenegg beziehen, der sich etwa 1,3 km südwestlich der Ortschaft Adlwang befindet. In der Urmappe sind hier zwei große Gutshöfe (Hof zu Flachenegg, Mayrgut zu Flachenegg) sowie zwei Sölden (Mayr- oder Bindersölde, Bauersölde) eingezeichnet. Von diesen Gebäuden sind heute nur mehr der Hof zu Flachenegg in der Flachenegger Straße 3 und die Mayrsölde in der Flachenegger Straße 5 vorhanden. Es besteht durchaus die Möglichkeit, dass sich der Stammsitz der Flachenecker in dem Weiler befunden hat. Erwähnenswert erscheint noch der Münzenfund von Flachenegg, der evtl. in Konnex mit dem Sitz stehen könnte. B. ARNDT 1913, 97 – 105 KRAWARIK 2008, Fußnote 138, 86f. C. D. 49020 KG Weißenbach, GST-NR 1426, (nahe) Flachenegger Straße 3 E. 64842,08 / 316683,09 F. Fraglicher / Möglicher Ansitz
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