Zisterzienserstift Schlierbach

das Akademische Gymnasium steht) und baute sie zu einem Haus mit Kapelle um , das dem Abt und den Konventualen als Absteigequartier dienen sollte. Papstlnnozenz X. verlieh ihm schließlich 1643 das Recht der Pontifikalien , um die sich schon sein Vorgänger vergeblich bemüht hatte. Kein späterer Abt hat so bedeutende Ankäufe an Besitz und Untertanen gemacht wie Abt Balthasar. Er schuf damit die Voraussetzungen, dass se ine Nachfolger an einen völligen Neubau des Klosters, das altersschwach und zuklein geworden war, schreiten konnten. Nordtrakt Meierhof Die nächsten drei Äbte, Nivard 1. Geyregger, Benedikt Rieger und Nivard II. Dierer, waren die bedeutenden Barockäbte des Stiftes, die das Kloster völlig neu erbauten.Sie ze igen sich als aktive und geschäftstüchtige Männer. Sonst wäre es nicht möglich gewesen - bei dem letzt lich doch noch immer sehr bescheidenen Besitzstand-, dies alles zu bewerkstelIigen. 4. Abt Nivard 1. Geyregger (1660-1679) Er war ein gebürtiger Kremsmünstererund vor seiner Wahl Prior des Hau ses. - - 1 . ' .... .... \; ~·~ - -::-:·•· .,1:::i-:.,· · • •.• ·• ' ; ;1 Ende der alten Kirche im heutigen Westtrakt Lage des Vorgäng erbaues in der alten Zeichnung als Schrägansicht mit eiern heutigen barocken Stiftskomplex (als Grundriss darüber gelegt): Aus der gleichgebliebenen Position des Meierhofes ist ersichtlich, dass der heurige und einstige Nordtrakt (und nördliche Osttrakt) die gleiche Lage beibehalten haben. Der Hof war ji-üher allerdings nach Westen ojfen. Das übrige Kloster wurde jedoch zur Gänze abgetragen. Wo es ge legen wa,; kann aus den Resten der alten Kirche erschlossen werden , die unter dem heutigen. Refektorium ge.fimden wurden und zeigen, dass sie bis zur äiißeren Westtraktmauer reichte (vgl . S. 9). 13

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