Das war auch der Kern meines Fazits in der schriftlichen Arbeit. Dabei habe ich mich vor allem auf Aussagen des bekannten Jugendkulturforschers Bernhard Heinzimaier gestützt, der noch 2017 gemeint hat, dass die Zeit der Revolten vorbei sei. Zum Glück hat sich diese Prognose nicht bewahrheitet, wie die aktuellen Demonstrationen unter dem Titel „Fridays for Future" beweisen. Dass man in unserer Wettbewerbsgesellschaft andere Prioritäten setzen sollte, hat ein 16-jähriger Demonstrant im Interview für den Standard treffend so formuliert: „Bevor ich für die Zukunft lerne, muss ich dafür sorgen, dass es überhaupt eine Zukunft gibt." Der Leitspruch der Bewegung für den Klimaschutz lautet: „Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft klaut." Und damit schließt sich der Kreis zum Zitat am Anfang meiner Präsentation: „Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt."
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