Quo vadis, Jugendkultur

auch Jugendliche aus der Mittelschicht der Szene angeschlossen, wobei Punk für sie oft auch Mittel zur Selbstinszenierung und zur Rebellion gegen bürgerliche Tugenden und die Pläne bzw. Ambitionen der Eltern für die Zukunft ihrer Kinder war. Zum Niedergang der Punkbewegung der 1970/80er Jahre trug bei, dass viele Szeneangehörige exzessiven, nicht selten tödlich verlaufenden Alkohol- und Drogenkonsum betrieben, andere wiederum die Punk-Attitüde offensichtlich als Vorwand dafür benutzten, sich der Selbstverantwortung für ihr Leben und ihr Auskommen zu entziehen.^® Abbildung 6: Punks in München ^®Vgl. Großegger, Beate/Heinzimaier, Bernhard: Jugendkultur Guide. Wien: öbv&hpt VerlagsgmbH ^2004, S.138ff; https://www.jugendkultur.at/wp-content/uploads/Jugendkultur-Guide.pdf; Baacke: Jugend und Jugendkulturen, S. 75 ff; Mag. P., Interview vom 25.1.2019, Anhang 2

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