57 1919-1921 Maria Planicka. 1921 Maria Wicklicky. 1921-1925 August Wiklicky, Seilermeister, durch Heirat 1921 mit der Witwe Marie Planicka. 1925, 1940 Matthias Treber, Seilermeister. 1908 ging das Unternehmen auf ihn über. Er führte im Haus Enge 16 einen Verkaufsladen.395 oo Zäzilia. 1949: Matthias Treber (* 1880) und sein Sohn Karl Treber.396 1947 Karl Treber, Sohn des Matthias, übernahm das Unternehmen. Er führte ein Geschäft im Haus Stadtplatz 16, das 1953 gekauft wurde.397 Dort wurde mit Teppichen, Vorhangstoffen, Bodenbeläge und Campingartikel gehandelt. oo 1947 Hildegard geb. Wieser. Unterer Schiffweg 12 Ehem. Gasthaus Kontner, früher Kronspis, nahe der Eisenbahnbrücke Garsten. Besitzer 1998: Judith Schreiber. Volksstraße Volksstraße (früher Carl-Ludwig-Platz) Auf diesem Platz fand 1884 die Elektrische Ausstellung statt. 1885 verlegte die Stadtverwaltung die seit 1865 nur mehr acht Tage im April dauernden und immer mehr dem Vergnügen dienenden Jahrmärkte vom Stadtplatz auf den Carl-Ludwig-Platz und 1938 auf den einstigen „Formierungsplatz“ der Artilleriekaserne zwischen Industrie- und Kasernstraße, wo 2003 die Stadthalle gebaut wurde. Volksstraße 1 Besitzer: 1949 Elise Kriszan 1998 DI. Peter Mayrhofer. Volksstraße 2 Besitzer: 1949 Friedrich Tausner und Marie. 1998 Erwin Etmayer Volksstraße 4 Besitzer: 1949 Dr. Rudolf Schneeweiß und Olga.398 1998 Hans Riemer Volksstraße 5 Stadttheater/Stadtsaal/City-Kino Zur Erinnerung an das vierzigjährige Regierungs- Jubiläum des Kaisers Franz Josef I. beschloss der Gemeinderat am 9.7.1888 auf dem Carl-Ludwig-Platz eine Industriehalle zu erbauen und dafür 30.000 fl. aus Gemeindemitteln zu bewilligen. Am 8.7.1888 widmete Josef Werndl den Betrag von 10.000 fl. für die Industriehalle.399 1892 wurde ein Architektenwettbewerb ausgeschrieben, bei dem Architekt Otto Thienemann aus Wien als Sieger hervorging. Die Halle wurde 1896 für die Industrieausstellung 1898 erbaut. Die Pläne stammen allerdings von Architekt Anton Gürlich aus Wien,400 der auch 1897 die Pläne für den Bau der Sparkasse am Stadtplatz lieferte.401 Im Juni 1896 wurde die Baumeisterarbeiten an Franz Arbeshuber übertragen und Zimmermeister Julius Huber widmete sich der anspruchsvollen Dachkonstruktion. Beim Eingang des ehemaligen Theaterkellers hängt die Gedenktafel: „Dieser Bau wurde durch Beiträge gefördert von der löblichen Sparkasse und Österr. Waffenfabrik ferner von Herrn Josef Werndl in Steyr. ausgeführt nach den Plänen des Architekten Anton Gürlich in Wien von dem Baumeister Franz Arbeshuber in Steyr unter dem Bürgermeister Johann Redl.“ 395 Friedrich Berndt, Die Seiler der Stadt Steyr, Veröffentlichungen des Kulturamtes der Stadt Steyr 1956, 40 http://steyr.dahoam.net/?p=2328 396 Seilerei Matthias Treber. Eine ehrwürdige Handwerkstradition, StZ 1946/8 397 https://sais.steyr.gv.at/index.php/seiler-1788-1845-2?sf_culture=de 398 StKal 1950, 351 399 StKal 1889, 92 http://steyr.dahoam.net/wp-stguuk/1889/140-141/#zoom=true 400 Nicht vom Architekt Otto Thienemann (Wien), der ab 1868 auch Chefarchitekt der Kronprinz-Rudolf-Bahn war, wie Berndt behauptet. 401 https://www.architektenlexikon.at/de/194.htm Ratsprotokoll des Gemeinderats vom 31.3.1896 http://steyr.dahoam.net/wprp/rp/1896/1896_03_31/index.html
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