310 Herrschaft Steyr er aber des nicht, da schol er sich von nemen^^) mit seinen treuen, und das schol im der phleger und der ambtman glauben^^). 17. Auch haben wir die rechten, das wir zu unserer notturft zimerholz, prennholz und zaunholz nemen schullen aus den forsten. Daran schuhen uns 5 die forster chain irrung nicht tun. 18.^®) Auch haben wir hantsmid, die uns unser ordeisen") und ander unser notdurftsmiden und machen.Und dieselbn smid habent auch die recht, das si kolwid*®) aus den forsten nemen schüllen ir notdurft. Da schol ein smid dem forster nicht mer zu forstrecht geben dann 12 oder er schol dem forster 10 sein phärd ainstn") auf allen vieren beslahen®"). 19. Auch hat chain forster nicht verrer zu greifen noch ze gepieten dann an das forsthag. 20. Auch haben wir die rechtn, das chain waidman wider unsern wiUen auf unser grünt und holz nicht geen schullen und uns chainen gwalt damit 15 anlegen und auch an eines phleger und ambtman willen®"). 21. Und es schullen auch die waidleut chainen nachpaurn chain ort®^) auf seinen grünten nicht abmaissen noch snaitn über seinen willen. Und wer das darüber thuet, der ist der herrschaft6 ß .5) vervallen an alle gnad®"). 22. Auch sollen die millner®") die rehte mass®^)von uns nemen; thain 20 sie es nit, so solt ain ambtman darzuesehen; begriff er in an dem unrehten, so soll er®®) in dem pfleger fürbringen. 23. Item da es sich begab®®), das ein zehentherr®') uns den zehent in ainem®®) bestand nit lasn wolt, so sollen wir im den zehent ligen lassen®") an der madt, es sei kern oder habern, was wir mäen oder schneiden, das soUen 25 wir im in den garben ligen lassen an der schoberstatt und wir sein im das nit lenger pflichtig zu hüeten, dan so lang unser getrait darbei leit. Und wan wir unser traid wökch®®)fürn wollen, so sollen wir auf die langwidt sten und dem zehentner drei stund ruefen. Kumbt er dan nit, und so im schaden geschieht, das sollen wir unentgolten®i) bleiben. 30 24.®") Auch sein wir unserm pharrer nicht mer pflichtig ze seigerät ze geben, es sei von wirt und wirtin, knecht und dürn, wer zu osterii®") im jare peichtig ist worden, dan siben phenning. Es wer dann ain ungehorsamer, der®") nicht peichtig wurt ze ostern und also in seiner ungehorsam sturb, das muess man mit den pfarrer nach staten abdingen. 35 «) D korr. in nennen zu von nemen, F sich verpfänden ®®) In 0 lauiet dieser Artikel: Hiernach seind die landgrichtsinäßigen luteil gangen, welche mit wissen ihrer kais. maj.auß diser unser freiheit außzogen und den landgerichtsordnimgen haimb gestellt worden.^®)F Ordnung mit unseren Schmiden in deren ämptem. ®') B ardeisen, CDO erdeisen, F ackereisen ®®) C kell mit ®") CO ainß 40 50) ßjTfß Vermerk: Diser articl ist aufgebebt. ®») F stamb ®") A Das Folgende, weil im Original teilweise unleslar geworden, auf demselben Blatt von einer Hand um 1600 im alten Wortlaut wiederholt. ®®) B—0 fh. die wir haben ") B—0 maut ®®)Fin ein ambtman straffen, aber zum andern mall ®®) Item...begab]BCDEG Und ob das war,F Item auch so ®') In A nur die in Anm. 52 erwähnte Abschrift 45 lesbar, B zechentner, C zechenter, F zehentherr, G zehentner ®®) in ainem ] F in, BCDEG zu ®") ligen lassen]F außzöllen, es sei ®°) B fuder, 0fiuter, G fürter aus B—F, A unlesbar, in Anm. 52 erwähnte Abschrift: entgolten ®") A das Folgende wieder nach dem Original (siehe Anm.52) ®®) F fh. oder sunst ®») Ffh. im jar
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