Sprachrohr Nr. 2 - Jänner 1988

SPRACHROHR D A Früh schw wurd mach Inzw Mass fein mög 1 Wiev Herz inglichei en aus t, die ischen ; enartike! dliche, ( cih . Her: iel sohl mantel schw sind 1 . Da qual V zmä n t teckl ver bu DER Nerzmä jUXUS Idleben ^er zu Nerze IS ist 'olle Ma ;el sind -iches Inden is N_ ntel verk den f an St Leid t, ERZE als u auf t. Nerzen gen wa eisgpns durch t tierhal atussym mit e weiß kaum eine Trägerin. Und heute sind die besonders teuren Merzmäntel gezüchtete Mutationen, die mit ganz besonderen Qualen verbunden sind. "Hedlund-White"-Nerze sind völlig taub. 20Z der weiblichen "Shadow" -Nerze haben deformierte Geschlechtsorgane. "Alentian"-Nerze neigen zu Blutungen der Schleimhäute. "Royal-Pastell' Nerze leiden unter einen angeborenen NerVenstörung : Bei Erschrecken über schlagen sich die Tiere vor Angst. in ihrer Verwirrung den eigenen Schwanz annagen. ^ *« . ^ Anda F.. Pelztrageri: ICH HABE GETÖTET ! die Massenhaltung der Pelztiere unter solch grauenhaften Umständen nicht möglich. In der Fuchspelzzucht werden Füchse in Drahtkäfige gesperrt, Grundfläche etwa MASSENHALTUNG ein halber Quadratmeter. Höhe etwa 70 cm. Ein Leben auf Gittern, mit Pfoten die für das Laufen auf der Erde ge rne chtsind. Entzündungen, Vereiterungen und Wunden an den Pfoten sind die Folge, und die die meisten Tiere werden natürlich nicht von Tierärzten behandelt. i ■ 'i, muk^ IV If tige iertung hol. inem wohl Nerze bekommen ihr Futter in einem Stück in den Käfig gelegt. Der Klumpen enthält Frostschutz mittel, damit er nicht einfriert. Es ist sehr kalt. Es kann passieren, daß die Zunge des Nerz es an dem Käfiggitter festfriert. Die Tiere reißen sich die angefrorene Zunge los. Dadurch kommt es zu offenen Wunden und schmerzenden Ent zündungen im Maul. Solange ihr Fell nicht beein trächtigt ist, müssen sie weiterleben. ■ . In kleinen Käfigen mit Gitterboden sitzen die einzelgängerischen Nerze Sie werden mit Psychopharmaka ruhigge stellt. Ohne Chemie würden sie sich gegenseitig angreifen und das Fell be schädigen. Die Mähe von Artgenossen Wenn das Tier von Men schenfaust gepackt wird, ist das der dramatische, schreck liche Höhepunkt und Abschluss einer langen Leidens zeit. Es ist eine Zeit der Monotonie, unterbrochen nur durch Ausbrüche der auf gestauten Aggressionen. Die Raufereien enden manchmal todlich. Die Leichen werden, wenn man sie entdeckt, aus den Käfigen gefischt und auf den Boden unter die Käfig reihen geworfen. - Der Schlächter kommt im Winter, wenn das Fell der Tiere am dichtesten ist Mit dicken Handschuhen geschützt, greift er in den Käfig. Er packt ein Tier, das laut schreit und quietscht, mit festem Griff am Genick und steckt es Schnauze voran in die Öff nung einer Gaskiste. Es zappelt nicht mehr. Jetzt dreht er dem Nerz auf seiner Schürze das Genick um und wirft ihn neben die anderen auf eine Abstell fläche. Ist er tot?

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