-~Z3' MADAME WERNER Sie übernahm uns in der Iii. und versuchte bis ^B zuletzt den Rückstand, den wir durch Frau Prof. 11^ Groiss erlitten hatten, wettzumachen. Wir bedan- ^ ken uns, daß sie uns mit lästigen Vokabel- und J|^|. Phrasentests verschonte. In Supplierstunden ent- , wickelte sich häufig ein nahezu freundschaftlich zu nennendes Verhältnis, daß sich aber in Nichts auflöste, sobald die regulären Stunden begannen. Jeden Tag überraschte sie uns mit neuer, exklusiver Garderobe, einmalig in unserer Schule. Auch konnten wir ihre tatsächliche Haarfarbe nie ermitteln. Besonders bedanken möchten wir uns für die Tatsache, daß sie uns die kopier ten Unterlagen fast immer gratis zur Verfügung stellte, was sicherlich ein großer finanzieller Aufwand für sie war. Sie versuchte uns mit allen Mitteln der Pädagogik, in die Kunst des Rechnungswesens einzuweihen, was ihr sichtlich mit Erfolg gelang. Ihre ständig praxisnahen Beispiele und ihre Ratschläge angesichts der immer näher kommenden Matura waren stets eine willkommene Abwechslung. Waren n. wir anfangs überzeugt, ihr Mann sei ein Autobusunternehmer, so erkannten wir alsbald, daß nur ihre Kinderliebe sie dazu veranlaßte, mit einem Baby-Bus umherzukutschieren. Da sie allergisch gegen Schum melversuche ist, wollte sie uns unbedingt zu ständigem Lernen überreden, was nicht immer gelang: Schönberger 2 Monate vor der Matura: "Jetzt müßt's schon die Hälfte des Stof fes können, sonst ist's zu spät". Schallendes Gelächter in der Klasse. Schönberger beleidigt: ,"Hört's doch auf mit diesem Galgenhumor", (nochmals Ge lächter) . TISCHLEREI UND FENSTERERZEUGUNG BLUMAU 42. 4443 MARIA NEUSTIFT HAUSTUREN TEL: 07250/220 INNENTOREN
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