Maturazeitung HAK Steyr 1975

- ^7PROF. MARLENE HOFMANN (Marlene, Mami) ■ Unser Werdegang unter Frau Profes- . sors Hoffmann Obhut durch die zahl- " ' reichen Strudel und Untiefen des B Stenounterrichtes der HAK Steyr: Das Debüt jähr an dieser Schule war geprägt durch die "Angst des Jähr lings vor der Mami" und den "lei den der jungen Stenofrischlinge". Im nächstfolgenden Abschnitt unse res gemeinsamen Weges wandelten sich die furchtsamen Schüler in wehrhafte. Die Folge davon waren mehr oder minder große Gerangel mit unserem Stenooberhaupt. Motto des Jahres: "Krieg und Frieden" Im dritten Jahr verbesserte sich das Klima in Marlenes Stunden, Wir verlebten ein ruhiges, angenehmes (und wie wir auch glaub ten letztes) Steno jähr in dem Irrglauben: "Das Spiel ist aus". Durch eine Verordnung des Bundesministerium für Unterricht und Kunst wurde uns nach einem Jahr Pause weiterer Textverarbeitungs unterricht verpaßt. Wer hätte das gedacht!?! In diesem wirklich letztem Jährchen standen wir zu Marlene nicht wieder Soldat zum Leutnant, unser Verhältnis zu ihr war vielmehr auf freundschaftlicher Basis aufgebaut. Als einzige Lehrkraft sprach uns Frau Professor Hoffmann aus nahmslos mit den Vornamen an, was jeder Schüler als "feinen Zug" in der sonst zu unpersönlicher Sterilität neigenden Schule, an sah. Gibt es irgendein Problem, handelt es sich um Katzenkrank heiten, schnelle Autos oder die Vermittlung von Ferienjobs, Mar lene weiß Rat. Wir haben aus dieser Wissensquelle reichlich geschöpft und möch ten Ihnen, Frau Professor, dafür herzlich danken.

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