. Maturazeitung der BHAK Steyr 1987
- 7Liebe Naturantinnen! Liebe Maturanten! Liebe Leser! Eine noch nie dagewesene Anzahl von Kandidaten stellt sich heuer den Reifeprüfungskommissionen. Das ist Beleg für den großen Zuspruch, den die HANDELSAKADEMIE erfährt. Und das trotz Arbeitsmarktkrise und besonders hoher Jugend arbeitslosigkeit! - Ein Zufall? - Nein, weil allemal der besser AusgebiIdete das Anrecht und die Pflicht besitzt, mit seiner Leistung nicht nur den eigenen Vorteil, sondern auch für die Volkswirtschaft den Ertrag zu sichern, den die Gesellschaft für eine sozial gerechte Umverteilung dringend braucht! Das von den Schülerinnen und Schülern eingebrachte Talent zu fördern ist das Ziel des HAK-Professorenteams. Das geschieht durch Vermittlung von Wissen und ökohumanen Verhaltensweisen genauso wie durch die Weitergabe von Erfahrungswerten. Was wäre aber die Schule ohne den gemeinsamen Spaß bei Schi kursen, Südtirolwochen, Exkursionen, Schulball, HAK-Open-Air undundund Auch und gerade daran mögen sich unsere Absolventen auf ihrem weiteren Lebensweg erinnern. Möge Seneca nicht Recht gehabt haben mit seinem Ausspruch: "Wir kommen nicht dazu, das Notwendige zu lernen, weil wir das überflüssige gelernt haben." Glück auf! Euer Helmut Zagler
Direktor Prof. Dkfm. Mag. Helmut Zahler _ ^ Unser neuer Direktor übernahm uns in der vierten als neuer Klassenvorstand und wurde unser SBWL- und EDV-Lehrer. wenig zu tun zu haben, denn in seiner V c gab es praktisch nie eine ^ Woche ohne irgendwelchen "krankheits bedingten" Absenzen. Herr Prof. Zagler ist ein ganz begeisteter Surf-Pan. Im Sommer kann man ihn deshalb auch kaum übersehen,denn meistens ist auf seinem Autodach sein Surfbrett auf geladen Seine Lieblingsaussprüche; Ja hallo! ' Peeesch!
- 5Prof. Dkfm. Mag. Rainer Pullirsch (RW V a) .r-yEine RW-Stunde mit Papa Pullirsch: Er schlarpft in das Klassenzimmer, wirft sich lässig in den Drehstuhl, und rotiert einmal um die eigene y-Achse, bevor er elegant ein Bein über das andere schwingt und es mit einem festen Handgriff sichert, sodaß es nicht wieder hin unterrutscht. Nach einem freundlichen "Guten Morgen, nehmts Platz, soweits aufgestaundn sads!" beginnt er im Klassen buch zu blättern. Folgendermaßen kommt er seiner Pflicht als Klassenvorstand nach: "Kampenhuber, Entschuldigung?! Öhlinger, Entschuldigung?! Glanzer, Entschuldigung?! ..." "Für das Fehlen seiner Schüler hätte er sich wirklich nicht entschuldigen zu brauchen. Nicht selten rutscht ihm während des Unterrichts ein "Haloz" oder ein "Gey" heraus, und fällt ihm ein bestimmtes Wort gerade nicht ein, ersetzt er es geschickt durch ein "... di ngs . . .". Meist stürzen wir uns auf ein wuuunderschönes Beispiel im RW-Buch. Andernfalls gibt es ein Problem, das er nicht unbehandelt lassen will; solche Stunden enden mit "Jetzt haumma schow Wieda a Stund versch...". Nach anfänglichen lautstarken Erziehungsmethoden (I. u. II. Jg.) erkannte er im Laufe der Jahre, daß er uns eigentlich auch mit dem Schmäh imponieren kann. Trotz des trockenen Lehrstoffes wurden die RW-Einheiten langsam zu "gemütlichen Erholungs pausen". Pullis überdurchschnittlicher Wandereifer ließ den Ungeübten die diversen Wandertage grausam erscheinen. Im Wander look dürfte er sich besonders wohlfühlen, ließ er sich doch kürzlich so zu Werbezwecken ablichten. Siehe Abbildung! Trotz allem bewundern wir seine innere Ruhe, die ihn nach 5 Jahren Unterricht in unserer Klasse noch immer auszeichnet. Wir hoffen, daß er uns noch lange in (guter) Erinnerung behält.
.If- ^ d - ä : ^ PROF. MAG. WALTER KARGL (Walter, Mißjö, Papa, Aschacher) /CV- \/'b Prof. Kargl übernahm uns in der vierten Klasse, um uns in der gegebenen Formation zur Matura zu bringen. Sein Gegenstand, Französisch, litt zeitweise unter den Klassenvorstandsgeschäf ten, was ihn manchmal unstimmig machte. In der fünften Klasse brachte er eine Neuheit in den Französischunterricht mit: die Assistentin Christine. Dies bewirkte eine rege Mitarbeit in diesen Stunden, vor allem die der Burschen. Ab und zu, konnte man feststellen, daß unser Klassenpapa noch gewisse Nachwehen des Vorabends hatte. Das ist wahrscheinlich auf seine Herkunft und auf die dort ansässigen Mostbauern zurückzuführen. Er ver suchte uns immer wieder die Herkunft von bestimmten Wörtern zu erklären, z. B. la joie (Freude) kommt vom lateinischen gaudium. Das sieht man doch .auf den ersten Blick!?! Vorne nur ein oder zwei Buchstaben weg, das ganze über längere Zeit durch die Sprache verändern lassen und schon hat man das französische Vo kabel. Das ist ganz logisch, nicht wahr? Ihm gelang es sogar, frühere Ziele eines Ganztagswandertages zum Ziel eines Halbtags wandertages zu machen, was manchen Schülern ganz schön zu schaf fen machte. {Trotz allem wollen wir uns für diese zwei Jahre sehr herzlich bedanken.
-5' Prof. Mag. Gerhard KLAUSBERGER (Klausi) ÄJ "Tschuldigung, aber i hab in Philipp nu in 1 Kindergoatn bringa miaßn!". So lautete die ^ \1 häufigste Ausrede unseres Klassenpapis , (V d) X 1 wenn er zu spät an Wandertagen, Exkursionen, f/tjL ' etc. erschien. Philipp• war uns aus Klausis V" « ' ßi'-y-'r. Erzählungen während der Deutschstunden =' Jg Jf bereits bestens bekannt, aber persönlich lernten wir ihn erst auf der Sportwoche kennen, wo sich Klausi als stolzes Familienoberhaupt präsentierte. Trotz eines einwöchigen Kampfes mit Seemannsknoten, Wind und Wasser wurde Klausi schließlich und endlich doch noch stolzer Besitzer des Segelscheines -Gratulation. Klausi teilte mit uns eine besondere Liebe zum Wandern. Es gab keine Ausstellung im Umkreis von 100 km, die wir nicht an "Wander"-Tagen besuchten. War einmal keine Ausstellung zu finden, so beehrten wir den Krapfenbauern mit unserem Besuch, der uns bald als Stammgäste begrüßte. Damit Klausi uns noch lange erhalten bleibt, beschlossen wir in der 3. Klasse, ihn für kalte Wintertage während des Schikurses auszu rüsten. Wir bestrickten ihn mit Haube, Schal, Ga-«maschen und zwei ungleichen Handschuhen (siehe Ski-Total). Im Unterricht imponierte uns Klausi durch sein umfangreiches Wissen am literarischen Sektor. Trotz fünfjähriger Suche fanden wir kein Buch, das er nicht kannte. Vor allem in der Damenwelt ist Klausi als großer Charmeur bekannt, was uns besonders bei verschiedenen Differenzen mit anderen Professo ren zu Gute kam. Abschließend wünschen wir unserem Klassenpapi alles Gute für die Zukunft und hoffen, daß auch er ein wenig Freude mit uns hatte und sich wegen uns nicht zuviele grauen Haare wachsen ließ. GESELLSCHAFT mbH 4400 Steyr R Telefon 0 72 52/61 0 57 achhahdel Resthofstraße 26
Prof. Mag. Heinz PECILE (Heinzi) KV- Ve gll|Mg||tf Zuerst glaubten wir, er sei ein waschechter Wiener aufgrund seines Dialektes. - Doch später entpuppte sich das komische Gerede als reines "Münichholzerisch" . ^ Jahre genossen wir die Kunst seiner mathematischen Fähigkeiten. Hatte jemand ' mal eine Frage so wußte er nur: "Owa geh, so wos afochs". Sein häufigster Satz in den 4 Jahren hatte eigentlich überhaupt nichts mit Mathematik zu tun. Er lautete: "Jez saz- owa amoi ruig do hintn, kints net endlich amoi ruig sei?". Im letzten Jahr ist er schon etwas bequemer gewor den. Bei den Schularbeiten, bei denen es normalerweise 2 Gruppen gab, vertauschte er lediglich die Numerierung der Beispiele. Am Ende hatte er dann meist die Frage: "Nau, wöche Grupn woa schwara?" Wir hoffen, daß wir ihm trotz mangelnder Interesse an seinem Fach dennoch die Zeit nicht allzu schwer gemacht haben und wünschen allen kommenden Jahrgängen, daß auch sie das Glück haben werden, unseren Heinzi als Mathematikprofessor zu erleben. i
PROF. MAG. DR. GERHARD HABERL Daß Theorie und Praxis voneinander abweichen, läßt sich am besten durch die von Prof. Haberl entwickelte Studie über das Lemverhalten der Schüler im allgemeinen und im speziellen der V a beweisenj Haberl*sehe Kurvendiskussion; Punktion 1 : optimales lemverhalten (immer mitlemen, bei Schular beiten noch mehr) Punktion 2: das Lemverhalten der meisten Schüler (nur kurz vor Schularbeiten wird gelernt) Funktion 3: das Lemverhalten der V a (nichts oder nichts bis gar nichts) Wie man durch obige Abbildung feststellen kann, handelt es sich hier um ein Genie, Seine Gehirnwindungen können nicht einmal durch eine lOOer-Potenz ausgedrückt werden. Er verblüffte uns immer wie der, denn scheinbar gibt es nichts, was er nicht kann. Neben ihm verblaßten unsere spärlichen Kenntnisse in allen Fächem völlig. Einmal hatte er sogar fast Mitleid mit uns Unwissenden: "Ab jetzt Stift i jede Wochn a Kerzn für d'Stadtpfarrkirchn, damit*s eich bei da Matura je nix frogn!" (Zitat Haberl)
Er9fi_5??9i-B9^§r?_§99l^§r9§!r V a, V b) Er beglückte uns nach harten GrammatikJahren mit zahlreichen Artikeln aus dem "Economist". Da uns jedoch mangels Vokabu lar die Artikelinhalte etwas zu hoch waren, glaubte er, uns nach einigen "You won't speak?" mit Hilfe von JOE zu einem Talk zu überreden. Schließlich diskutierten die beiden über das aktuelle Thema, während wir zuhörten (manche nicht einmal das). Er war besonders scharf auf schön geführte, komplette Hü-Hefte, die er während einer Rundgangkontrolle durch die Klasse unter die Lupe nahm. Gerne ließ er sich vom Thema abbringen, und er erzählte uns dann von seiner Jugendliebe (Einzelheiten werden nicht verraten), seiner Studienzeit, seiner Familie ... - aber wegen der Gefahr des Nicht-Verstehens nicht auf englisch. Bögi flüstert zwar nicht, aber trotzdem hatte man sogar in der 1. Reihe Schwierigkeiten, ihn zu verstehen. In letzter Zeit häuften sich die besonders Interessier ten vor dem Katheder. Je näher die Matura rückte, desto mehr Leute rückten nach vorne. Im allgemeinen waren die E-Stunden von Bögi die angenehmsten Unterrichtsstunden. Nur bei diversen Schularbeiten konnte man schon mal in Panik geraten. Noch dazu, wo Schummeln strengstens verboten war!?! Er schaute Schularbeiten immer sehr genau an, trotzdem bekamen wir sie wider Erwarten manchmal vor Semesterende zurück. Fragen wie: "Hams d'Schularbeiten schon angschaut?", "Wieviel hams schon angschaut?", "Wieviel miaßns nu anschaun?" blieben ihm nicht erspart. Während der ganzen Zeit in der HAK schaffte es die V a nur ein einziges Mal (!), eine nichtverschobene E-Schul arbeit zu schreiben. Bögis Privatleben litt immer schrecklich, wenn er Schularbeiten zu korrigieren hatte. Bögi: "Mei Tochter is jetzt 2 Jahre und 8 Monate" Elvira M.: "De braucht amoi a Gschwisterl!" Bögi: "Für sowos hob i ka Zeit mehr. Schauns, i geh um 11 od. 12 Uhr ins Bett und denk ma: Mei, sehen wars, oba daun kummt mei Tochter und legt si dazwischen." Früher glaubten wir, unser Professor sei vielleicht schüchtern, doch wir konnten uns bald vom Gegenteil überzeugen. Um die E-Stunden etwas aufzulockern, gab er auch einige Male Witze zu Besten. In seinem Unterricht war es uns auch meistens möglich, die versäumten Pflichten nachzuholen. Wir wollen uns dafür ganz herzlich bei Herrn Prof. Bögiberger bedanken. Joe (rechts auf dem Foto) Thanks for explaining us what buttocks are (Artikel: Desmond of the Apes)
H. Stögmüller Wehrgraben Hans Stögmüller Wehrgraben Steyr in Wort und Bild Geschichte und Arbeitswelt Walter Wi|)|>erNi>cr(| Dieser umfassende Führer durch den historischen Wehrgraben er faßt alle bedeutenden Gebäude, die detailiert angeführt in Wort und Bild dokumentiert sind. - Eine geschichtliche Betrachtung er gänzt dieses Werk. ca. 150 Seiten mit 50 Abbildungen erscheint im Frühjahr 1987 Walter Wippersberg Der Wehrgraben in Steyr Wippersberg zeichnet in einem ausführlichen Essay und in einem 138 Fotos umfassenden Bildteil ein subtiles, facettenreiches Porträt dieses Stadtteiles, der noch lange nicht „gerettet" ist, auch wenn 1982 die Pläne abgewehrt werden konnten, den Wehrgrabenkanal einfach zuzuschütten. 144Seiten, 141 Abb., 3 Pläne öS 280,— Ennsthaler - Schmitsberger STEYR - ein Bildband Text V. Prof. W. Staudacher, Zeichnungen v. W. Zeller-Zellen berg, akad. Maler. Eine überwältigende Fülle von Bildern, Gesamtübersichten bis zum romantischen Detail, zeigen Steyr in dem Zauber, der die Fremden anzieht und uns unsere Heimatstadt so liebenswert macht. Großformat, 160 Seiten mit 238 Farbfotos öS 680,— Friedrich Gradisnik Hans Dieter Mairinger T 1 Lyrik — Fotos — Zeichnungen Wehrgraben DOKUMENTATION VISION broschiert öS 124,— W. Ennsthaler-Verlag, 4402 Steyr Josef ofner StejT ■ kurzer geschichtlicher und kultureller Überblick Nachdruck der Ausgabe von 1956. Leinen öS 198,— W. Ennsthaler Souvenir aus Steyr Bildbroschüre, 44 Färb-und 25 s/w-Bilder öS 138,— M. Narbeshuber Der Pionier von Steyr Josef Werndl und seine Zeit. 367 Seiten öS 198,— C.H.Watzinger Ihre Heimat ist Steyr 31 Biographien berühmter Steyrer Persönlichkeiten Leinen, 158 Seiten öS 198,— J. Drausinger Steyr - Ein Bildführer 96 Seiten, 34 teils farbige Fotos öS 78,- W. Ennsthaler Bildband der Stadt Steyr Großformatige Bildbroschüre öS 120,— u. staska Kurzführer durch die Altstadt 32 Seiten, 58 Zeichnungen öS 45,— w. Tausche Dampflokomotiven auf der Steyrtalbahn ßs i60,- Österreichs älteste Lokalbahn. 76 Seiten mit 72 s/w-Fotos F. X. Pritz Geschichte der Stadt Steyr Unveränderter Nachdruck der Ausgabe 1837. 471 Seiten, 5 Stiche, Leinen geb. öS 280,— M. Brandl Neue Geschichte der Stadt Steyr Von 1837 bis 1979. 402 Seiten öS 480,- Plan der Stadt Steyr lioooo ös 48,- ''69^e' / ^ c^ 92- cc cu Igt e- g / gc^ e-g92'g gg^gg/" -gg ^gg/^^^g 9g d 'ggggt' ^gg-g^ ^g?^' ^g ^g' ^ / MAXIMILIAN SCHMOLLGRUBER Der Begriff für gutes Sehen! STEYR, Grünmarkt 6, "O" 0 72 52 / 61 6 25
'i' MAG. MARIA LUDWIG Im Jahr 1982 war sie genauso ein Jährling wie wir. Trotz ihrer zarten Gestalt und ihrer ruhigen, besonnenen Art hatte sie uns immer voll in der Hand - was so manchen anderen Professoren durch lautes Schreien nicht gelang. Obwohl wir bis jetzt ihre liebe zu Kontrollfragen und Problem stellungen nicht teilen können, gab sie die Hoffnung nie auf, aus uns doch noch Bwl-Pans zu machen. Bis zur Exkursion in diesem Jahr hielten wir sie für einen fehler freien Menschen, doch in Wien kam ihr wahres Laster zum Vorschein: Sie ist eine leidenschaftliche Biertrinkerin. Dies machte sie uns aber nur noch sympathischer. In einer gemütlichen BvvTL-Stunde ver riet sie uns ihren Zukunftsträum: stolze Inhaberin eines Bier-Pubs! Das erregte große Begeisterung bei unseren V-a-Jünglingen, sie wollten auf der Stelle Gesellschafter werden (nur unter der Bedin gung des unbeschränkten und kostenlosen Bierkonsums). Aus verständ lichen betriebswirtschaftlichen Gründen lehnte sie dies jedoch ab.
Prof, Mag. Peter RAMBIS (Ramses) ph, Gh •v nProf. Rameis zählt neben Prof. Kargl zu den begeisterten Anhängern der Gemeinde Aschach (Anm. d. Red. im Atlas nicht eingezeichnet). Sonst gilt seine Liebe seiner Tochter und dem Umweltschutz. Wenn es nach Prof. Rameis ginge, müf.^te es schon längst einen weiteren Gegenstand namens "ümwelterziehung" geben. Da er damit aber seiner Zeit voraus ist, wandelte er in der V. Klas se Physik einfach in "Umweltschutz inklusi ve physikalischer Vorträge" um imd versuch te sehr eindringlich und mit Erfolg, uns die Probleme der Natur durch Filme, Zeitungsartikel etc. näherzubringen. Versuchte Prof. Rameis in der II. und III. Klasse uns durch Strenge und Disziplin für Chemie zu begeistern, entpuppte er sich in den beiden letzten Jahren als einer der reiselustigsten Professoren und lockerte den Physikimterricht durch mehrer Exkursionen auf. Es versetzte uns, als er mit Knickerbocker, Walker und Trachtenmascherl erschien, in Staunen, das noch größer wurde, als er vins offenbarte, daß er neben "Umweltschützer" auch noch ein begeisterter Hobbykoch sei. Obwohl wir uns gerne von seiner Kochkunst überzeugt hätten, lehnte dies Prof. Rameis zu unserer großen Enttäuschung strikt ab. Prof. Mag. Manuela HOLZER LÜM Prof. Holzer übernahm in der III. Klasse die aussichtslose Aufgabe ims körperlich fit zu halten. Obwohl man sie wegen ihrer Körpergröße (ca. 1,55 m) sehr leicht übersehen konnte, verstand sie es, uns so manchen Muskelkater zu bescheren. Ihre Begeisterung für den Hürdenlauf wur de ihr heuer ziom Verhängnis. Das Resultat war ein riesengroßer Gipsverband.
PROF. MAG. KURT KLAUSBERGER (KK) I i i ?lfmf In der IV. und V. Klasse versuch te er gezwungenermaßen, uns etwas Wissen über Außenhandel beizubrin gen. KK war anfangs sehr über rascht, daß wir uns freiwillig für Außenhandel entschieden ha ben. Gleich in den ersten Stun den zeigte er uns, was Demokra tie in dieser Schule ist: Wir diskutierten zwei Stunden lang, ob wir ein Buch oder ein Heft verwenden. Dann beschloß KK, daß wir Buch und Heft nehmen. Öfter hatten wir in seinem ausführli-^ chen Unterricht das Gefühl, daß ihn Außenhandel noch weniger als uns interessierte. Sehr gerne sprach er aber über wichtigere Dinge, wie zum BeispielHüber rich tige Ernährung (Prof. Kla.usberger lebt von Vollwertkost), gesun dem Schlaf, Astrologie (KK hält einiges auf Sternzeichen), Um weltschutz, V/ertpapiere und Schlankheitskuren. Oft erzählte er uns auch von Spanien. In der fünften Klasse besuchte der Antitänzer einen Tanzkurs, über den er uns genauestens informierte. Trotzdem stand er beim Matura ball bei der Kassa anstatt zu tanzen. Da die Zeit oftmals knapp war, mußten wir wenigstens jene Dinge durchmachen, die nicht zum Unterricht gehörten. Zu- unserem Leidwesen entdeckte Prof. Klausberger in der fünften Klasse seine Liebe zu Außenhandel, wahr scheinlich weil seine Erau nun eine Handelsagentur hat. Er such te in letzter Zeit immer wieder fette Kühe usw. für den Export nach Spanien. Indem KK sehr sportlich ist, stellte er beim Leh rerturnen immer wieder sein Können unter Beweis. Dabei war sein größter Angstgegher Eurti. Lieblingsausspruch: "Mia miaßn was tuan!"
I •r4?r/4 IpiSSPsfiaÄÄÄ# PROP. OSTR. PKFM. MAG. FRANZ WILDLING (Wüdling, Opa) Prof. Wildling wurde vor fünf Jahren eine sehr schwierige Auf gabe zugeteilt. Sr sollte uns nichtswissenden Kindern einen,Ein blick in die Betriebswirtschaftslehre verschaffen. Mit großem Elan stürzte er sich in dieses Problem und es gelang, ihm, uns auf ein betriebswirtschaftliches Niveau zu trimmen. Manchmal prägte er uns eindringlich ein, niemanden zu verraten, wer uns in BWL unterrichtet hat. Aufgrund seiner Praxiserfahrung, konn te er im Unterricht stets mit aktuellen Problemen aufwarten. In der vierten Klasse übernahm er dann auch noch die zweite EDVGruppe, die er in mühevoller Kleinarbeit auf Vordermann, brachte. Wenn er während seines Vortrages mitten im Satz abbrach, wußten wir, daß er sich durch irgendetwas gestört fühlte. Meist stellte dann derjenige das Schwätzen ein oder es wurden Unterlagen weg geräumt, welche nicht unmittelbar zum Unterricht gehörten. Wildling: Einzelbeschaffung ist klar. Schüler hS,t an Hunger, geht zum Schulwart, kauft si a Semraerl und ißts. Pertigungssynchronbeschaffung: I s5,g zum Schulwart: Herr Baumgartner, jedn TS,g um 9.30, bringans ma a Wurstsemmerl in die IV b, weil da hab i an Hunger. Vorratsbeschaffung: Wenn i ma am Montag sechs Semmerl für die gaunze Wochn kauf.
i 1» ■I 4 (Da Huaba) Prof. Huber unterrichtete uns in Religion. Das vorgenommene Arbeitspensum schaffte er nur selten, weil wir ihii oft in lange Diskussionen verwickel ten. Vor allem dann, wenn er die Klasse mit großem Elan be trat und feststellte, daß wir zum Zeug schauen müßten. Mei stens schrieben wir dann eini ge Zeilen und dann waren wir schon wieder bei einem anderen Thema. Vor Schularbeiten be merkte er öfter, daß mit uns heute nichts anzufangen sei. Deshalb gab er uns noch die Möglichkeit in seiner Stunde die letz ten Klarheiten zu beseitigen. Prof. Huber gehörte auch zu den Or ganisatoren des Maturaballs, Er war ein Koordinationsorgan und eine Ansprechstelle für Probleme, wofür wir ihm auf diesem Wege nochmals recht herzlich danken. — PROE. MAG. WOIPGANG STASKA Prof. Staska begleitete uns von der ersten bis zur fünften Klasse und wir mußten einige Kilometer un ter seinem Kommando zurücklegen, bis wir als sport liche Superstars in die letzte Turnstunde gingen. Er hatte eine Vorliebe für Laufspiele und laufzirkel, was sich in so manchen Beinmuskelkater aus wirkte, Auch ihm ein herzliches Dankeschön. HERBBRT+ MALEREI - ANSTRICH FARBENFACHGESCHÄFT FUSSBODENBELÄGE TAPETEN - VORHÄNGE BASTELBEDARF 4463 GROSSRAMING - TELEFON 0 72 54 / 207
DIR. PROF. MAG. MICHAEL GILLESBERGER (Gilles, Gilli) Obwohl Herr Professor Gillesberger unsere Schule nach dem letz ten Schuljahr (1985/86) fluchtartig verließ um als Direktor die Kindergärtnerinnen unter seine herrschenden Fittiche zu nehmen, ließ er uns trotzdem nicht im Stich. Irgendwie schaffte er es immer wieder sich aufzuraffen und (un gefähr) pünktlich in unserer Klasse zu sein, um mit übermensch lichen Anstrengungen den hoffnungslosen Versuch zu unternehmen, in die rauchenden Köpfe der Schüler und Schülerinnen mathema tische Formeln und ähhliches anzusiedeln. Doch irgendwie muß es Herr Professor Gillesberger gelungen sein. Wie? - Das bleibt eines der ungeklärten Rätsel der Menschheit. Auchhzu den Haus übungskontrollen konnte in der fünften Klasse nicht mehr soviel Zeit aufgewendet werden, was einerseits Vorteile für die Schüler brachte, andrerseits aber auch viele Unklarheiten hervorrie;:^. Bleibt uns zum Schluß nur noch, Herrn Gillesberger für sein Amt als Direktor, sowie allen seinen Untertanen ... ähm ... Schülern, alles Gute für die Zukunft zu wünschen. NEUES NEüS JUNGE MODE K/RCHEN GASSE f nm-STEYR- 07Z5Z/6m3 O o o -• • •
%j^ÄM||si JPSto «« PROF, MAG. KARL-HEINZ 7URTLEHNER (Purti, Pu) Prof. Purtlehner verdanken wir unser Rechnungswesenwissen. Da wir den Stoff locker bewältigen konnten, fanden wir oft Zeit, mit ihm zu tratschen, Purti, der EDV- und Sportbegeisterte, sprach sehr gerne von seinen Erfolgen und Versuchen, aber auch von den vielen Abmagerungskuren, Um Abzunehmen, hat schon einiges probiert: Ahornsirupkur und natürlich viel Sport, Doch gerade der Sport ver leitet ihn wieder zum Essen (Pressen), Er erzählte uns, wie er sich nach dem Tennisspielen auf den Inhalt seines Kühlschrankes stürz te, oder von Pressgelagen nach dem wilden Lehrerturnen, Beim Leh rerturnen, zeichnete er sich im Gegensatz zu seinen Kollegen (be sonders KK und Kräter) durch Pairness aus (It, eigener Angaben), Den größten Erfolg beim Abnehmen, erzielte er bei den V/eight Watchers, Purti ist seit einiger Zeit stolzer Vespabesitzer, Pahrzeugmäßig hatte er ja schon einiges ausprobiert, Anfangs fuhr er einen Puch 500, dann einen Panda und erst jetzt schaffte er sich ein Pamilienauto, einen Regata, an. Manche Länder sind "ANTIPURTI" einge stellt, was man jedoch von der Vb nicht behaupten kann. ANTIFURTI
- ^7PROF. MARLENE HOFMANN (Marlene, Mami) ■ Unser Werdegang unter Frau Profes- . sors Hoffmann Obhut durch die zahl- " ' reichen Strudel und Untiefen des B Stenounterrichtes der HAK Steyr: Das Debüt jähr an dieser Schule war geprägt durch die "Angst des Jähr lings vor der Mami" und den "lei den der jungen Stenofrischlinge". Im nächstfolgenden Abschnitt unse res gemeinsamen Weges wandelten sich die furchtsamen Schüler in wehrhafte. Die Folge davon waren mehr oder minder große Gerangel mit unserem Stenooberhaupt. Motto des Jahres: "Krieg und Frieden" Im dritten Jahr verbesserte sich das Klima in Marlenes Stunden, Wir verlebten ein ruhiges, angenehmes (und wie wir auch glaub ten letztes) Steno jähr in dem Irrglauben: "Das Spiel ist aus". Durch eine Verordnung des Bundesministerium für Unterricht und Kunst wurde uns nach einem Jahr Pause weiterer Textverarbeitungs unterricht verpaßt. Wer hätte das gedacht!?! In diesem wirklich letztem Jährchen standen wir zu Marlene nicht wieder Soldat zum Leutnant, unser Verhältnis zu ihr war vielmehr auf freundschaftlicher Basis aufgebaut. Als einzige Lehrkraft sprach uns Frau Professor Hoffmann aus nahmslos mit den Vornamen an, was jeder Schüler als "feinen Zug" in der sonst zu unpersönlicher Sterilität neigenden Schule, an sah. Gibt es irgendein Problem, handelt es sich um Katzenkrank heiten, schnelle Autos oder die Vermittlung von Ferienjobs, Mar lene weiß Rat. Wir haben aus dieser Wissensquelle reichlich geschöpft und möch ten Ihnen, Frau Professor, dafür herzlich danken.
--18WIR GARANTIEREN IHN^N DIE NAHVERSORGUNG IBKBIBS) f . A.C " 12x in Steyr - Garsten - Niedemeukirchen - Hargelsberg Es is-f mEh-< VO MAU 'i)\e \/VJ'?^S< KAur-f Evju TLEISCW w3> VO'^S'^EI \;on TLs 1 scv\v\Av:>t'^E\ M OEEE V<.\'?!Cv\h.hg:ä'SSE au vjh-vj KLATä-S-^UA^Se a.'U. MaOO) JTreggpunlgt \ L.Xanzbar ' Discoj ' von Di.-Sa. ab~2Ö^ "'4'40Q, Steyr-^;^S: I Goldschnfiedg.^ 1^. 07252/27227f jf ^neues. Deco^ gepflegte Atmosptiäre/ i \JVeuEW 3^
PROF. DKFM. MAG. LEOPOLD FÖDERMAYR (Fö) « Professor Födermayr versuchte Interesse für EDV bei uns zu wecken, Dies gelang ihm jedoch nur bei einigen Schülern, denn viele hat ten keine Möglichkeit (aus Zeitmangel, Mangel an Interesse) Fö's Ansprüchen gerecht zu werden. Falls wir einmal nicht wußten, was wir in der Mittagspause tun sollten, so mußte -sicher eine EDVHausübung gemacht werden. Meistens war der EDV-Saal besetzt )und so opferten wir meistens (unfreiwillig) unsere kostbare Freizeit, EDV-Programrae, die beim ersten Mal sowieso nicht funktionierten, zu schreiben. Fö's Aussehen: passende Beschreibung einer Schüle rin; Wenn er einen roten Kopf hätte, schaut er aus wie ein Zünd holz . PROF. MAG. WILFRIED ASCHAUER (Aschi) Professor Aschauer war drei Jahre lang unser Klassenpapa'f" Seine Aufgabe war es, unsere Klasse in Geographie und Wirtschafts kunde zu unterrichten. Als Abschluß dieser drei Jahre hatten wir die Möglichkeit, eine mehrtägige Exkursion nach Vorarlberg zu machen. Das rege Nachtleben seiner Schützlinge machte da mals Herrn Professor Aschauer schwer zu schaffen. Jedoch hat diese lehrreiche Exkursion und seine fürsorgliche Art (wir konnten mit jedem Problem zu ihm kommen) einen bleibenden Ein druck bei seinen ehemaligen Schülern hinterlassen. Wir wissen, daß auch er uns noch nicht vergessen hat, da er ab und zu in unsere Klasse schaute und sich erkundigte, ob es uns gut gehe. Für dies alles möchten wir Herrn Professor Aschauer noch ein mal recht herzlich danken.^ Vb ) J.WIESINGER TANKSTELLE - WAGENPFLEGE REIFEN 4300 St. Valentin Hauptstraße 17 Fernruf: 07435 / 2622
Prof. Mag. Marisa Officia (SP V a und V c) Als 25.000ste Besucherin der Mexicoausstellung konnte sie in mehreren Zeitungen bewundert werden. Daß sie es mit uns nur gut meint, beweisen ihre Warnungen in jeder SP-Stunde, die Matura nicht zu leicht zu nehmen: "I rot eich wirk lich ...". Auch Fizi gebrauchte im Unterricht Zeitungsartikel, die wir jedoch nie ganz kapierten. Vor allem über politische Situationen der südamerikanischen Staaten waren wir nie so richtig informiert, was unsere Professorin falscherweise als absichtliche Nicht-Mitarbeit interpretierte. Sie kann über jeden Unsinn lachen, manchmal artet dies in tränenden Lachkrämpfen aus. Böse Zungen behaupten, sie sei neugierig, doch wir sind überzeugt, nur um mit uns Sprechtechnik zu trainieren, fragt s.ie gerne jeden Schüler nach den Ferien, wie er denn seine Zeit verbracht hätte. Sie selbst kann meist von einem sonnigen Flugurlaub berichten. Geht ein Schuljahr dem Ende zu, beginnt für sie erst der Streß, denn sie jagt von einer Klasse in die andere, um Entscheidungsprüfungen durchzuführen. Unsere häufigen Unterrichtsstunden im Medienraum gehen auf ihre Rech nung. M ■ "ARCHAND
Prof. I*lag. nanfrad Derflinger (D TT ^ undl e) » -Ä - .m Er ioste ab der lU. Klasse Prof. Cermak ab, der bekanntlich die Gegenuart der Milkakühe unserer Gesellschaft v/orzieht. Derfi, oft mit etwas Verspätung eintretend, oft überhaupt nicht, UPUte uns der Literatur etwas näher bringen. Referate und Literatü.rschularbeiten zwangen uns, uns mit der ungeliebten Materie zu befassea. Doch Literaturfanatiker dürfte es bis heute noch keinen unter uns geben. Auf die Zusammenfassungen der Referate mußte er etwas längere Zeit warten, wir dafür auf die korrigierten Schular beitenhefte . Gewagte Aussagen, die er uns entgegenwarf, um uns in eine heftige Diskussion zu verwickeln, endeten meist mit einem Monolog seiner seits, da unsererseits nicht viel Meinung zum jeweiligen Thema kam. Nicht etwa, weil das Thema unihteressant war, sondern weil wir zum Nachdenken und Sprechen noch/schon zu müde waren. Seine Apelle an uns, einen Abend im AKKU zu verbringen, ließen uns zwar aufhorchen, überredeten aber nur hie und da einen zu dieser Alternative. Uir verdanken ihm einen schulfreien Tag, den wir ge meinsam zu einem Besuch in das Landestheater Linz nutzten.
-ZIProf. Wag. Gerda Pauer (Power, Madame) ^4 Jahre lang genossen wir ihren panto mimenartigen, mit unverständlichen Ur lauten gespickten Unterricht. Es war ihr vollkommen rä'tselhaft, daß wir Vokabeln beln, die sie uns in der 2. Klasse schon einmal beigebracht hatte, in der 5. Klasse nicht mehr wußten. ("Das haben wir schon in der 2. Klasse gelernt!") Oft bewies Frau Prof. Pauer uns durch ihr herzliches Lachen ihren gol denen Humor. Dieser kam vor ällem während unserem Schikurs in Bad Gastein zum Vorschein. Während einer Französisch-Kochstunde, in der wir eine herrliche mousse-au-chocolat zubereiteteö, verriet sie uns auch ihre Vorliebe für Süßigkeiten. Wir möchten ihr zum Schluß noch für die unerbittliche Mühe, uns die französische Sprache näherzubringen, herzlich danken. Prof. Wag. Thomas Kraus (Dschingis Khan) 3 Jahre lang durfte sich Prof. Kraus freuen, uns nicht unterrichten zu müssen, aber ab der 4. Klasse mußte er sich diese schwere Last dann doch noch aufbürden. Anfangs konnten wir uns auf sein Englisch nicht sehr gut einstellen und auch seine Vorliebe für Referate machte uns sehr zu schaffen, aber bis zum Ende der 5. Klasse wurden wir ein richtig gutes Team. Bei dem englischen Gesellschaftsspiel "Scrubbles" verriet er uns sogar seine wahrhaft skrupellosen Interessen. Bis heute blieben uns seine unergründlichen, komplizierten Zahlenkombi nationen, die er bei Phrasenwiederholungen anwandte, rätselhäft. An dieses Tagen erschienen wir meist in unscheinbarer, grauer Kleidung, da er seine Opfer auch 6ft nach der Farbzusammenstellung der Kleidung v/ahlt wählte. Sein Lieblingsausspruch bei der Eintragung der Anwesenheitsliste in das Klassenbuch war:"Ist wer da, der nicht da ist???"
-~Z3' MADAME WERNER Sie übernahm uns in der Iii. und versuchte bis ^B zuletzt den Rückstand, den wir durch Frau Prof. 11^ Groiss erlitten hatten, wettzumachen. Wir bedan- ^ ken uns, daß sie uns mit lästigen Vokabel- und J|^|. Phrasentests verschonte. In Supplierstunden ent- , wickelte sich häufig ein nahezu freundschaftlich zu nennendes Verhältnis, daß sich aber in Nichts auflöste, sobald die regulären Stunden begannen. Jeden Tag überraschte sie uns mit neuer, exklusiver Garderobe, einmalig in unserer Schule. Auch konnten wir ihre tatsächliche Haarfarbe nie ermitteln. Besonders bedanken möchten wir uns für die Tatsache, daß sie uns die kopier ten Unterlagen fast immer gratis zur Verfügung stellte, was sicherlich ein großer finanzieller Aufwand für sie war. Sie versuchte uns mit allen Mitteln der Pädagogik, in die Kunst des Rechnungswesens einzuweihen, was ihr sichtlich mit Erfolg gelang. Ihre ständig praxisnahen Beispiele und ihre Ratschläge angesichts der immer näher kommenden Matura waren stets eine willkommene Abwechslung. Waren n. wir anfangs überzeugt, ihr Mann sei ein Autobusunternehmer, so erkannten wir alsbald, daß nur ihre Kinderliebe sie dazu veranlaßte, mit einem Baby-Bus umherzukutschieren. Da sie allergisch gegen Schum melversuche ist, wollte sie uns unbedingt zu ständigem Lernen überreden, was nicht immer gelang: Schönberger 2 Monate vor der Matura: "Jetzt müßt's schon die Hälfte des Stof fes können, sonst ist's zu spät". Schallendes Gelächter in der Klasse. Schönberger beleidigt: ,"Hört's doch auf mit diesem Galgenhumor", (nochmals Ge lächter) . TISCHLEREI UND FENSTERERZEUGUNG BLUMAU 42. 4443 MARIA NEUSTIFT HAUSTUREN TEL: 07250/220 INNENTOREN
I 1 'X 1 PROF. MAG. MAG. KRATER G. (Meister, Onkel, Kredl, Märchenonkel) Über Mag. Kräter viel zu schreiben, heißt eigent-- lieh "Eulen nach Athen" tragen. Während der letz ten beiden Jahren durften wir seinen SBKR und VWLUnterricht genießen - und wie!!! Professor Kräter schaffte es immer wieder den Unterricht durch Beob achtungen aufzulockern (den einzigen erkennbaren Unterschied zwischen einer kräterschen Beobachtung und einer mittelalterlichen Polterung bildet die Tatsache, daß Professor Kräter keine Daumenschrauben anwendet). Trotzdem war es immer sehr unterhaltsam - zumindest für Freunde des schwar zen Humors. Bemerkenswert waren auch seine Wortgefechte mit Tei len der Schülerschaft, sein Hang zu Frischluft (bei -15° C alle Fenster auf), sowie sein Benotungssystem, welches uns zu ergrün den nie gelang. Es handelt sich hierbei vermutlich um die "nach unten offene Kräter-Skala". Wunschberufe, in denen Professor Kräters Fähigkeiten besser zu tragen kämen; Bundespräsident (wegen fachlicher Kompetenz und seinem persönlichem Auftreten) Schriftsteller oder Journalist (wegen bewundernswerter Sprachgepflogenheiten) Gynäkologe Hebamme
~Z5Prof. Mag. Heinz STRAIF Es gelang Herrn Professor Straif immer wieder, uns Schüler für seine Unterrichtsstunden zu "begeistern, wohl auch deshalb, weil er großen Wert auf das Allgemeinwissen legte und dadurch viele Stunden mit der Vortragung vieler interessanter Themen verbrachte (Liebespraktiken im Vorderen Orient, ...). Auch trug er bei diversen Prüfungen zur Erheiterung aller bei, indem er die perfidesten Fragen stellte, z. B.: "Wie hieß der 1. Rudermann von Cambridge bei der letzten Meisterschaft von England?". Da er zu den wenigen Professoren gehört, die immer sehr korrekt gekleidet sind, fiel eines Tages ein blaues Auge umso mehr auf, das er am Vortag beim abendlichen Karatetraining erhalten hatte (oder hatte er dies seiner Frau zu verdanken?!). Es gelang ihm jedoch sicherlich, uns in den 5 Jahren weitgehende Grundkenntnisse in Englisch zu vermitteln, und besonders im heurigen Jahr, geraeinsam mit unserem Englischassistenten Joe (Demokrat), mit dem Prof. Straif(eingeschworener Republikaner) übrigens auch aufgrund ihrer unterschiedlichen Gesinnung lange Gespräche führte und oftmals auf uns Schüler vergaß, ein umfang reiches Wissen über Amerikas V/irtschaft beibrachte.
-Z6 Prof. Mag. Manfred REIL (Disco-Mändy) lIIHlMflM*' ■ Ab der 2. Klasse wurden wir von Pofessor Reil betriebswirtschaft lich aufgeklärt. Anfangs hatte er, unser "Disco", schon seine liebe Not. Jedoch, das pädagogische Ta lent konnte uns in den höheren Jahr gängen sogar zu so mancher Diskus sion hinreißen. Mändy ist ein passionierter Schach spieler. Dieser Umstand kam uns im mer dann zugute, wenn er durch sein kombinationsfähiges Denkvermögen selbst aus der verworrensten Schlilerfrage noch heraushören konnte, was erklärungsbedürftig war. Für Schwierigkeiten aller Art fanden wir bei Professor Reil immer zwei offene Ohren. Dank seiner Hilfsbe reitschaft wurde er auch fächerüber greifend als "Problemkiller" in An spruch genommen. Als wir in der 3. Klasse mit einer Frage über Finanzielles an ihn her antraten, gab er uns bereitwillig seine Geheimnisse in bezug auf Fallen oder Steigen der verschiedenen Aktien preis. Tatsächlich erzielten wir einen Spekulationsgewinn von 60 % und wurden somit oberösterreichischer Landessieger im Rahmen dieser Wertpapieraktion. Wir wollten Reili na türlich am Profit beteiligen. Doch dieser winkte großzügig ab. Auffällig ist nur, daß er kurze Zeit später in einem funkelnagelneuen Opel-Kadett vorfuhr. ... Da Professor Reil selbst HAK-Absolvent ist, fiel es ihm leichter, sich in unsere Lage zu versetzen. Bei der Stoff fülle, die täglich auf uns zukam, war es wohltuend, daß in BWL Wesent liches in stichhaltigen Sätzen festgehalten wurde und - bei 27 Schülern außerordentlich wichtig - jede Frage kurz und prägnant behandelt wurde, um für weitere Fragen zur Verfügung zu stehen.
OSTR. Prof. Dkfm. Mag. Rudolf Molterer Herr Prof. Molterer begleitete uns während unserer gesamten HAK-Laufbahn als RW- uns teilweise auch als BWL-Lehrer. Wir konnten ihn sogar 2 Jahre als Klassenvorstand genießen. Sein Markenzeichen: Ein weißer Mantel, der sich ab und zu aufgrund irgendwelcher in seiner Brusttasche ausgeronnener Kugelschreiber etwas verfärbt hat. Er kündigte in der 1. und 2. Klasse sein Erscheinen mit dem Werfen eines seiner Holzpantoffel an. Um im Stadtverkehr schneller vorwärts zu kommen, legte er sich ein Mofa zu. Als jedoch die Sturzhelmpflicht eingeführt wurde, versuchte er, für sich ein besonders aerodynamisches Modell zu finden. Von den Frauen hatte er etwas eigenartige Vorstellungen: "Frauen unter 80 kg sind sowieso keine Frauen, schwere Tauberl müssen sie sein. Und Männer unter 100 kg sind Ohnedies verhungerte Sommergössn." Seine lieblingsaussprüche: Unterstreichen Sie je nach Temperament 1-25 Mal. Der lacht wia a Ringlnätter im Dambachtal. o ° I schick eam ham zum Mittagessn und er bringt ma a Dachlattn mit! GUGGU! KoRLlicHy GRSTHRÜS 3i5o HRHG; BRI-jNH0FSTI?.65 Tel. 07^3h/j^60
-Z?" gPL, UffGRID SCHMIDT Im 1, Jahr verbreitete sie noch Furcht und Schrecken unter uns Schülern, Von Jahr zu Jahr verstanden wir uns dann aber immer besser mit ihr. Die für viele Klassen für Aufregung sorgende Nachricht^ daß wir auch im fünften Jahrgang Steno haben, ließ uns völlig kalt. Denn Frau Professor Schmidt gestaltete den Unterricht für uns so angenehm wie möglich, was aber nicht heißen soll# daß wir nicht trotzdem ausgezeichnete Stenotypisten wurden. Obwohl wir glauben, daß wir alle ihre Sympathie besitzen, machten eindeutig zwei bei ihr das Rennen: Ihre rechte Hand und staatlich geprüfter Stenotypist Karl Lang und unser Sunnyboy und Charmeur Manfred Glanzer. Mit letzterem hatte sie immer wieder amüsante Streitgespräche über die Notwendigkeit von Stenokenntnissen. Sie machte uns nicht nur zu erstklassigen Bürokräften, sondern heuer gab sie uns auch noch nützliche Tips für Vorstellungsge spräche und fürs weitere leben. Y' ha.' B haa.' ä. mm X ^
Libisch ($T 21 a) Die Stenogruppe 2 hatte schwer zu kämpfen, eine wirklich gute Note zu erringen Denn Frau Prof. Libisch schätzte^nicht nur, bei ihren Vorträgen über die Uichtigkeit der Stenotypie im Be rufsleben unsere Ohren gespitzt zu sehen, sondern auch geschickte Fingerfertigkeit und eine ordentliche flappe; Nach 3 1/2 Bahren kapitulierte sie aus familiären Gründen. Pccbf. Libisch rät, eine Arbeitsstelle auch dann anzunehmen, uenn ein Uohnungsuecbsel in eine andere Stadt notwendig wäre: " Brauchte net fiachtn, daß kan mehr kriagts". Prof. Marina Eberharter (ST Y a) Sie kam als Ablöse für Frau Prof. Libisch. Unseren Schulstreß ver stand sie nur zu gut, da sie selbst einst das Vergnügen hatte, an der HAK zu maturieren. Trotzdem konnte sie uns nicht dabei helfen, ein verzwicktes mathematisches Beispiel für uns zu lösen, ebenso Maturanten aus der HTL, die sie uns "ausspannte", als sie mit ihnen gleich zu tratschen anfing. Ihr Schmäh gefiel anscheinend nicht nur
-30" PROP. MAG. HELGA PULLIRSCH JGS.LÜM Die bessere Hälfte von unserem Klassenpapi mußten wir heuer im zweiten Semester leider dem Messer des Chirurgen ausliefern. Sie versuchte die lahme weibliche V a stets vergeblich und unter Ver lust ihrer kräftigen Stimme zu tumähnlichen Verrenkungen zu moti vieren. Da wir es mit unserer Tumfaulheit dann doch zu weit ge trieben hatten, versuchten wir, sie durch einen Krankenhausbesuch (statt der ausgefallenen Turnstunde stiegen wir sogar unter fast unzumutbarer Anstrengung die Treppen des Krankenhauses hinauf) unseren verlorenen "guten" Ruf wiederherzustellen (durch eine Ildefonsopackung, die wir dann doch wieder selbst verzehrten). Doch unsere List wurde von ihr durchschaut, ihre Drohung wurde zur bitteren Wahrheit für uns ("Wenn's so weida dats, gib i eich ollen an Zwara ins Zeignis!"). Sie brachte es sogar fertig, ihre Leidenschaft Turnen mit Ge schichte in Verbindung zu bringen; Der einzige Geschichtetest in den 3 Jahren wurde von ihr in Staffeln und mit Stoppuhr gestartet und endete für uns mit einer eindeutigen Niederlage.
Prof. Mag. Kurt Bernsteiner (Bernie) Prof. Bernsteiner übernahm die nervenaufreibende Aufgabe, uns in die Welt der EDV einzuführen. Obwohl er sich redlich bemühte, uns durch Unmengen von Hausübungen von der Wichtigkeit der Mikroelek tronik zu überzeugen, war der Erfolg sehr zweifel haft. Keine Parkplatzprobleme hatte Prof. Bernsteiner mit seiner "Luxusmaschine" (Mini Cooper). Nach dem Motto: "Ist die Lücke noch so klein, Bernie findet doch hinein!" Für ihn und Prof. Klausberger war der Erwerb des BTX von großem Vorteil. Er benutzte jede Gelegen heit, sich über den neuesten Stand der Aktien zu informieren. Seine Devise für Schularbeiten und Sonstiges war; "Selbststudium". FOL. Doris Steinkellner Frau Prof. Steinkellner versuchte jahrelang mit viel Geduld und Lob, uns, der Stenogruppo II (V b), Maschinschreiben und Stenotypie zu lernen. Da uir ihre "Lieblingsgruppe" waren, entschloß sie sich, auf unseren aus drücklichen Uunsch, uns im \l, Jahrgang wie der zu unterrichten, LJir erlebten sehr an genehme Stunden, die Balsam für uns waren, Uir möchten uns recht herzlich bedanken und hoffen, daß wir Ihr sehr lange in Er innerung bleiben. Lieblingsausspruch; "Heut geb ich euch keine Hausübung, ihr habt's eh so viel zu tun".
-32.- DIE »JteDROGERIE foaerie Steyr, Stadtplatz 10 Enns, Linzer Straße 14 Steyr, Tabor, Ennser Straße 2 erwin amort iischier dletach kerschbergS tel 8330 M€IN€ SCHWACHC-DieZeiT neiNc STÄRKe - pcAsÖNL-BerReuuNc eure loeeN, saioe vcrarb£itimc
Bauunternehmen F.Wirlinger KG A-4300 St.Valentin I Josef Stöckler-Straße 5 Telefon 07435/2431 I HOCHBAU - TIEFBAU — INDUSTRIEBAU | I I I BAUSTOFFHANDEL — ERDBEWEGUNG - TRANSPORTBETON MARTIN THEIS ERHALTEN SIE — FACHKUNDIGE BERATUNG — REICHHALTIGES LIEFERSORTIMENT — EIN LEISTUNGSPROGRAMM VON A - Z ALLES IN EINEM FACFIGESCHAFT A-4400 STEYR, Oö. Prof.-A.-Neumann-Str. 2a Telefon (0 72 52) 63 5 68 65 9 25 SPANPLATTEN PROFI LFIÖLZER LEISTEN * WAND- UND DECKENPANEELE * PARKETTBÖDEN * SÄMTLICHES ZUBEHÖR FÜR DEN MÖBEL- UND INNENAUSBAU
Ternberq Andreas AHRER Ualdrandstraße 5 Doris DAUCHER Kraftuerkstraße 13 Ernsthofen 4400 Manfred GLANZER Hafnerstraße 14 Verena HAUSER Uagenhub 122 Grunburg Uilhelm KERN Roseggerstraße 4 4400 Ofnerstraße 4/9 Inge KIESENHOFER 4400 Robert KOTTERL Röselfeldstraße 10 4400 Quellenstraße 7 Karin KRUG Ernsthofen 4432 Andreas KUTSAM Hauptplatz 21 Bad Hall 4540 Buchholzerstraße 45 Karl LANG 4400 Elvira MAYR Hochhausstraße 14 4451 Elvira OHLINGER Kohlanger 10 4400 Silvia PAUKENHAIDER iiiokralstraße 17 4400 Steyr Theresia PFUSTERSCHMID Reichhub 37 3350 Daniela PILS Salaberg 35 UokralStraße 25/6 Peter RASSUEILER 4400 Johanna RATHNER Hofkirchen 26 4492 Hofkirchen Ulrike RUMMER3T0RFER Azuanqerstraße 34 4400 Claudia STEINDLER Schnallentorueg 12 4400 Josef STÖGER Steinbach a. d. Steyr 125 4594 G runburg Uolfgang SUHS Leo-Geslot-Straße 4 4540 Bad Hall Susanne IJE ISZ Almrauschueg 7 4400 Doris ZAUTNER Steyr-Gleink Gartenbauerstraße 26 4407
» KUTSAM ANDREAS Unser Siebenschläfer Nr. 1! Kutsi's Tagesablauf: Um 6 Uhr schafft er es auf für uns unerklärliche Weise, sich aus dem Bett zu hieven, anschließend trottet er im Halb schlaf zum Bus, Tiefschlaf im Bus bis zum Forum, dann im Halbschlaf zur Schule, um auf der Schulbank endlich wieder in Tiefschlaf zu fallen. Nur wenn er irgendwann, irgendwo, irgendwie etwas über EDV oder Com puter hört, ist er plötzlich hell wach und topfit.... Hast du EDVProbleme - nicht verzagen, Kutsi fragen! Seine zweite Leidenschaft ist die Landwirtschaft (Federvieh, Hasen, Getreideanbau, etc.) Er ist der einzige, der das Privi leg hat, seinen Namen auf Plastiksackerln herumtragen zu können (Modehaus Kutsam, Bad Hall). Besonderheit: Einer der letzten Fans von Pfarrer Trimborn. / LANG KARL Die absolute Nr. 1 unserer Klasse!I Charly war Klassenbester, die letz ten 4 Jahre Klassensprecher, Organi sator, Geldeintreiber und noch vie les mehr. So zum Beispiel auch un ser wichtigster HÜ-Lieferant. Aber auch unser "Klassenprimus" hatte eine schlechte Eigenschaft: er ist der typische "grantige Weanapazi" . Ob das wohl von seinen ständigen Besuchen in Wien (angelblich be suchte er immer seinen Oma, In sider vermuten aber anderes!) kam? Typische Aussprüche von Charly: "Hearst, wis wüllst'n?" oder "Geh, gack di net glei an!" Ihm ist es daher auch zu ver danken, daß wir nicht heute noch in Wien herumirren. Er organi sierte unsere Exkursion nach Wien und brachte uns wieder wohlbe hütet nach Hause. -aS&Al/ ' M'A
• 1 i\ 11 Robert Kötterl Rr dürfte im letzten .üahrnang be merkt haben, ria3 es doch einen kleinen Unterschied z'jischen d°nen mit lannen und denen mit kurzen Haaren gibt (Ulli, Maria, Andrea.., Wls fanatischer Anhänger des BHs strebt er eine steile Karriere an der Militärakademie an. Die körper lichen \y orausset zunnen sind dafür auf jeden Fall bereits neneben. Nur durch Fitneß von morgens bis abends kam Robert zu seinem gra ziösen Schmetterlingsbody ^schon 65 kg schuer! ) Uährend der Südtiroluoche stand bereits um 6.OD Uhr morgens Jogoen mit anschließendem Robben auf dem Prooramm, uas jedoch Bettruhe um 21.DO Uhr bedeutete. Dir. Zagler vers'echse Ite sein°' gut vernackte Köninsfeder oar mit seinem Regen schirm. Seine ständige Angst vorm Naßuerden bändint Robert nämlich damit, täglich beschirmt zu se in. iM EXKURS: KERN WILHELM Es ist nicht leicht, ihn zu be schreiben, sein wahres "Ich" verbirgt er hinter Hantelscheiben und Eiweiß, Vitaminen wie Bg, Magne sium ist auch dabei. Keck, adrett, mit kant'gem Gang streifte er die Gänge entlang. Die Arme stets weit weg gedrückt, den Lat ins rechte Licht gerückt. Beim leichtesten Luftzug könnte er schweben, doch bleibt er leider am Boden kleben. Für seine stets bejahende Art (nicken, erwies sich seine Nase für die Brille viel zu zart. Die Brille rutscht, die Hand gehoben, sie fest umklammert und zurückgezogen 4000 mal an einem Tag (trotz Brillenhaftcreme) Ausdauer ist da angesagt! Ein guter Rat bleibt uns zum Schluß allein: WILLI, SAG STATT "JA" DOCH EINMAL "NEIN"III
Eluira:"Uann nehmen Sie denn den nike wieder mit?" II Bögi: nicht mehr. Sie mögen ihn ja nicht." Zauti: Sie kommen ja auch immer wieder!" Holzwurm: "Die Ostsee ist heute schon so uerschmut,zt, daß es kaum mehr Fische darin gibt." Kampi: "Do, oba wo kumman denn daun de Russn her?" Cmaki nach Verbesserung der Schularbeiten: "Das heißt l^uturist und nicht Futurologe!" anonym: "Is des a Doktor?" Aschi und Tirols Fremdenverkehr: " 372.000 Betten sind 32 % aller Betten in Österreich. Uievi^le Betten gibt es also in Österreich?" Elvira M. "100 Andreas A. übersetzt in Englisch einen Brief: "Dear Sirs ... ... geliebte Herren!" Bögi: "Des muaß a Uarmer sein!" Pulli bei Zielsuche für Uandertag: "I glaub, des bot wenig Sinn, waun wir an die Steyr gengan und am Nacktbadestrand unsere Uiaschtln brot n" Kredl:".. ..ausgenommen wir besitzen eine Hochseeschiff erei, äh, ich meine -fischerei ..." Ludwigs Frage, was nachrangiges Kapital ist, bleibt unbeantwortet. Pepi: "Sprechen Sie jetzt!" Fizi bekommt wegen einer Kehlkopfentzündung kein Uort heraus. Charly: "Haums Durchfall a?" Fizi braucht ein Taschentuch. Charly: "Am H§isl is eh gnuag Klopapier!" Haberl: "'Jeiß, Hauser! Seid's ruhig, sonst nemma da Hausa de Brillen weg und setzen's da uJeiß auf - daun sehns beide nix." K.K. "Oiso fehlen 4 sowieso und 3 zusätzlich?" Uir bekommen einen Literaturtest zurück, flandi zum damaligen D-Pro fessor: "Uieso hob i 2 Punkte kriagt? I hob jo goa nix hingschriebn." Cermak: " Sie haben mir so leid getan, weil Sie nichts gewußt haben, darum habe ich Ihnen das gerechnet, was richtig war: der Name und die Klassennummer."
. 1 STEINDLER CLAUDIA Claudia, welche unseren Weg im ' II, Jahrgang dem der b-Klasse I vorzog, hielt sich während I ihrer 4jährigen 'Mitgliedschaft^' eher im Hintergrund, Von vieleni weiblichen Mitschülern wurde ■ sie wegen ihrem Charme, den siei in der Klasse imd während den • Unterrichtsstimden versprühte, • beneidet, denn da konnten sie , nicht mithaltän, ' Das sonst eher ruhig wirkende I 'Persönchen' konnte jedoch I auch manchmal richrtig aus der i Haut fahr'n, wenn wieder ein- I mal während der schulischen I Tritsch-Trat sch-Rimde beim I täglichen Schnapsen in den i Pausen so einige Gerüchte auf- i zukommen drohten (chatting is out!!), I Insider wissen, daß auch sie 1 einem Glas V/ein (oder mehreren)! nicht abgeneigt gegenübersteht j (dies beweist eine Geburtstags-j party bei Adsch, wo sie im i Stehen einschlief, da sie . "einen zuviel gekippt hatte"), ■ doch bei ihr sind "Ausrutscher"i eine Rarität, i Sie war auch die einzige, die | schon während ihrer Schxilzeit i einer fast regelmäßigen Tätig- i keit nachging, um so ihr j Taschengeld aufzubessern | (samstags, Chinarestaurant), I V 0^ PETER RASSWEILER Es läutet. Im schummrigen Licht der Neonröhren treffen sich 2 Blicke, Kurz darauf die erste Berührung - ein Kuß! Das mußten 21 Schüler Tag für Tag miterle ben, ( einmal auch Prof, Wild ling - der fand das gar nicht so ergreifend), Peter war der Ver liebteste der Klasse, und seit er sich in Claudias Fängen befindet, haben andere Mädchen bei ihm keine Chance (oder doch?). Im IV, Jg, wollte er etwas für seinen Körper tun, wie soviele andere auch, jetzt ist er stolzer Besitzer eines unübersehbaren Gössermuskels, Seine Lieblingsgesprächsthemen waren Autos, Bodybuilding, Tech nik und Sigmund Freud, Seine Bemühungen, im letzten Schuljahr noch ausgezeichnete schulische Leistungen zu er bringen, schlugen leider fehl. Seinen angestrebten Notendurch schnitt verfehlte er um 1,5
/ w WOIPGANG SÜHS Alle Gerüchte, daß Menschen mit hoher Stirn besonders intelli gent sind, werden von ihm wider legt, Die wenigen Haare, die ihm noch bleiben, werden aber sorgfältigst gepflegt (er stei gerte den Umsatz von Haarspray um 10 %),, Unser kleiner Seebär (ständig unrasiert - Rotbart) hat eines mit Hanne gemeinsam: den Besen. Nicht nur Prof. Kräter stellte bei ihm infantile Züge fest (seine Lieblingsbeschäfti gungen: Bücher bekritzeln, Grimassen schneiden. Urlaute), Obwohl er aus Bad Hall ist, hat er auch einige Talente. Vor allem versteht er sich aufs Ver gewaltigen von Turngeräten. Im Laufe der Jahre entpuppte er sich als Philosoph, sehr zur Freude von Prof. Holzleitner und zur großen Überraschung der we nigen Besucher des Religionsun terrichtes. 1 Alles in allem hatten wir mit ihm sehr viel Spaß.
n ez S^-4UOOyte^, e^ac^. Z,%.e orzS2/255C6 PARFUNERIE k End» iMacr ^yhaadn I7M 4400 Steyr, Gleinker Gasse 4-6 Telefon 07252/63505 Ckristi an Di CHANEL lor beaute G R E I T E R DECIARE l/C>£.hFriK WEHRGRABENGASSE 15 m.ll7252/tittt ohlLä^ Öffnungszeiten: 11-14 Ruhetag 11-14 11-14 11 -14 i1 -14 10 - 22 17-24 17-24 17-24 17-02 17-02 Gastgarten m INDERWEHRGRABENCASSE AM ECK VORSCHAU nÄ. Knapp am Eck-FEST 30. Oktober F.J. DEGENHARDT im November Kabarettwoche im Knapp am Eck MODE IST IN - NICHTS Wlb HIN UlNiG-^CHÜH - vSCHUHRf^U-S ^ ETLINGE.R Uul/lrS KOCDISCH - preistaerT - oioaCitat-sbe >SCrtÜH HOCDISCH - preisiaerT - o^oaCit5t.sbeUa^^nt ftuLE i - AM T>L-PtT"LU »STEVR» ~ Hctfo» öT'kSl'«".
RkJQdWJsaXNoZXIy MjQ4MjI2