Markt Göstling an der Ybbs

iiachtungszilTcrn: 1958 waren 113 Ausländer mit 775 Näcliligungen und 3.160 Inländer mit 20.547 Nächtigungen gemeldet. 1960 waren es 118 Ausländer mit 1.032 und 3,340 Inländer mit 23.268 Nächtigungen. Es zieht nicht nur der .Sommer Gäste an. Längst ist üöstling auch für den Wintersport entdeckt. Von der leichten Übungswiese für An fänger bis zu Hochgebirgstouren auf den Dürrenstein oder das Hoch kar für gute Skiläufer ist hier alles vorhanden. Die Marktgemeinde hat mit der Anlage eines Skiliftes in Steinbachschlag nahe der Bundes straße Nr. 25 ein herrliches Skigelände für Anfänger und Könner er schlossen, dessen Schneelage bis tief in das Frühjahr sicher ist. Ein zweiter Schlepplift ist in Stiegengrahen gegenüber der Pension Waldes ruh errichtet worden. IBlfdt in ate Suknnft Von großer Wichtigkeit für die Zukunft üöstlings wird der Fremden verkehr sein. Durch die rastlosen Bemühungen der Marktgemeinde und die in jeder Hinsicht günstige Lage geht man jetzt daran, das Hoch kar in großem Ausmaß dem F remdenverkehr zu erschließen. Es wurde eine Ge.sellschaft gegründet, deren Geschäftsführer Baumeister Ing. Franz G e i s c h 1 ä g e r ist. Das Hochkar soll durch .Straße, Lift, Ski abfahrten und Hotels erschlossen werden. Die Bedeutung dieses groß zügigen Projektes für den Fremdenverkehr und damit für Göstling und Lassing liegt auf der Hand. Zur Verwirklichung dieses Vorhabens helfen das Land Niederöster reich, die Marktgemeinde Göstling, die Bundeslorste und die Weidegenossenschaft zusammen, doch werden auch viele Göstlinger sich daran beteiligen, da die „Hochkargesellschaft", aul breiter Grundlage ruhend, jedem Mitglied Vorteile zu bringen verspricht. Die Erschließung des Hochkargebietes wird gerade rechtzeitig ertolgen. Nimmt doch die Zahl der Erholungsuchenden immer mehr zu und die Voraussetzungen für wahre Erholung sind gerade hier im Sommer und im Winter gegeben. Der fortschreitende Ausbau der Ost-West-Straße kommt diesem Verlangen durchaus entgegen. Man kann den dies bezüglichen Plänen der Marktgemeinde nur besten Erfolg wünschen.

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