k-.i -■ -■ %W . . I.a.ssing (693 m Scehöhe) Blick gegen den Großen Biichslein (Gesäuse) DeUiiach dürfte hier schon vorher eine Art Grenzsperre bestanden haben. Während des österreichisch-bayrischen Erbfolgekrieges 1741 wurde der Paß von Mendling abermals gesperrt. Eisen- und Salzzufuhr wurden davon empfindlich betroffen. Den Hammerwerken von Mend ling bis Göstling mangelte das Eisen und der Proviant. Die Speisen mußten ungesalzen gegessen werden. Die Not war so groß, daß sich die 13 Zerrennhammermeister von Göstling, Lunz und Hollenstein an den Eisenobmann in Steyr wandten, um die Aufhebung der Sperre zu erwirken, 1568 hat die niederösterreichische Regierung dem Kaiser empfohlen, von jedem Zentner Eisen, der von Steiermark nach Niederösterreich komme, 414 Pfennig Hilfsgeld zur Wegverbesserung zu fordern. Le bensmittel möge man von der Maut ausnehmen. Bereits Ende des 17. Jahrhunderts wurde in Mendling ein Salz- und Weinautschlag ein gehoben, nachdem Elias von Sorau 1654 in seinem Gutachten über Mendling sagt: „....wüßte ich khein bequemeres Ort als eben die ■Mendling . . . , wobei gehorsamhlich vermeldet wird, daß bemelte Mend ling weder ein Markht noch ein Dorf, sondern bloß ein Eisenhamber und wenige kleine Heusei, worin die Hammerwerksarbeiter wohnen, vorhanden. Die richtig ordinärie Landstraß aber gehet liegst dem Hammerhaus reckta fürbei und ist ein solcher Paß, welcher mit einem Schrankhbaum . . . dergestalt zu verwahren wäre, daß auch ein Sanier,
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