IDie l^ammetäieche in (^oftling 1305 Lehen am Seusenbach (Hammer) 1538 Faßziehhammer (bis 1877), heute Frühwald, Hammerwerk und Brauhaus (Dohrowa) 1544 Groß-Mendling 1699 Stixenlehen, Vorderhammer 1699 Groß-Bachleiten, Hinterhammer 1699 Hof Die JFIöfeerei Im Jahre 1745 verlieh Kaiserin Maria Theresia an Franz Gigl ein Schwemmprivileg für die Flüsse Erlaf, Salza und Ybhs, das aber erst von 1783 bis 1792 von seinem Rechtsnachfolger Josef von Tohenz auf der Ybhs ausgeübt wurde. Damit wurde das Holzflößen zu einem Erwerb für manche Göstlinger, denn es war ein zwar schwerer, aber guter Verdienst. Sowohl unter Freising als auch unter der Staats herrschaft lieferten die Forste der Herrsdiaft Waidhofen nur Kohl holz für die Eisenindustrie. Der Reinertrag derselben betrug vor 1850 mit ihren rund 30.000 Joch Wäldern jährlich nur 10.000 Gulden. Da jede Absatzquelle fehlte, haben die Hammerherren die Preise reguliert. Die Einhindstätte für die Flöße befand sich auf der Pfarrwiese nächst dem Friedhof. Geflößt wurde von 1783 bis 1819. Von 1819 bis 1865 wurde nicht geflößt. Als 1865 die Gesellschaft Andre Götz et freres die Herrschaft erworben hatte, suchte sie bei der Statthalterei um die Bewilligung zum Flößen von Bau- und Brennholz auf der Ybhs an. Dieses Vorhaben rief große Aufregung hervor. Die Hammergewerken fürchteten infolge der Holzausfuhr eine Steigerung der Holzkohlen preise, ein Teil der Flußanrainer fürchtete großen Schaden. Die Bauern aber erhofften nun höhere Preise für ihr Holz und die Holzknechte versprachen sich Arbeit. Das Ministerium für Handel und Volks wirtschaft erteilte den Besitzern des ehemaligen Staatsgutes Waid hofen die Bewilligung zur Verflößung von 12.000 Kubikmeter Holz alljährlich in der Zeit von Anfang März bis Ende November. Später wurde die Flößerei für das ganze Jahr hindurcli bewilligt. Die Folge der Flößerei war eine gewaltige Holzschlägerung, die ver hängnisvolle Formen annahm. Mit der Erwerbung der Herrschaft durch Rothschild nahm die Flößerei auf der Ybhs ein Ende.
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