Markt Göstling an der Ybbs

dem Gmndgestein, mitbestimmt. Seine Vcrwitterbarkeit ist wesentlich für die Bereitstellung mobiler Nährstoffe. Bei vorwiegender Triasbildung verschiedenster Schichten treten auch Formationen der Jura und der Kreide auf. Der Quellhorizont wird von Werfener Schichten gebildet, darüber lagern Reiflinger Kalke, die auch Göstlinger Schichten genannt werden. Sie treten unter anderem im Hagenhach, auf der Nachbargau und am Sattelforst zutage. Unter und über diesen liegen Lunzer Schichten, wie im Almwald und auf der Königsberg-Schattseite, und in weiterer Folge Opponitzer Kalke, so am Kreuzkogel, Hochkogel und im Steinbachtal. Dolomite kommen im Steinbach, Buchmais, Königstal und im Dürren graben vor, jüngere Kalke, sogenannte Dachsteinkalke, am Dürrenstein, am Königsberg, im Königstal und Dürrengraben, Juraformationen am oberen Königsberg und Kreidebildungen am unteren Königsberg, b erners sei noch der eiszeitlichen Moränenbildung Erwähnung getan. Mit Ausnahme der Dolomite und der Dachsteinkalke sind die genannten Schichten, je nach ihrem Gehalt an mergelig-tonigen Sub stanzen, gut verwitterbar. Sie ermöglichen in tieferen und geschützten Lagen die Entwicklung guter forstlicher Bonitäten. UBalDbau unö jFotftfdju^ Unsere Wälder bestehen zu rund 70% aus Nadelholz (Fichte, Tanne, Lärche, Föhre) und zu rund 30% aus Laubholz. Hievon ist vor allem die Buche vorherrschend, deren prozentueller Anteil rund 75% des Laubholzes und etwa 25% des Gesamtwaldhestandes beträgt. An .Misch holzarten treten vorwiegend Ahorn, Berguhne, Esche, Birke und Grau erle sowie die Saalweidc auf. Die naturgemäßen Mischbestände wurden in früherer Zeit durch Groß kahlschläge und die ihnen folgenden Fichten-Monokulturen \ielfach zurückgedrängt. Ihre Wiederherstellung ist heute das Ziel moderner naturnaher Forstwirtschaft, was durch Naturverjüngung und Pflanzung mit späterer Regulierung des Flolzartenmischungsverhältnisses an gestrebt wird. Der Ptlanzenbedarl der herrschaltlichen Forste beträgt pro Jahr der zeit 200.000 bis 250.000 Fichten und Lärchen. Dieser Bedarf kann min destens zur Hälfte aus betriebseigenen Pflanzgärten gedeckt werden. Zur Hintanhaltung von Schädigungen ist ein bedeutender Kulturschutz erforderlich. Als forstgeschichtliche Besonderheit mag das Auftreten der Nonne im Jahre 1948 an den Westhängen des Dürrengrabens vermerkt werden. Die Schäden durch Borkenkäfer sind derzeit nicht nennenswert. Da gegen sind in den letzten Jahren bedeutende Sturm-, Lawinen- und

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