liehe Aufzeichnungen hericlilen, daß in den Pfarren Göstling und Lunz 1500 lAIenschen an dieser Seuche starben. 1679 starben an der „roten Ruhr" in fünf Monaten 32 Personen, 1684 in zwei Monaten 43, 1707 gab es 70 Tote durch diese Seuche und 1784 starben wieder 138 Men schen daran. Nach der letzten 1961 erfolgten Volkszählung hat Göstling nun 2039 Einwohner und 441 bewohnbare Häuser. Der Bodenraum der Marktgeineinde verteilt sich wie folgt: Wald 10.527 ha Straßen, Wege . . 182 ha Wiesen 633 „ Almen .... . . 1.821 „ Acker 833 „ Fluß, Bach . . . . . 104 „ Garten und Obstgarten 14 „ Bauparzellen . 24 Weide 120 „ Yhbstalhahn . . 11 „ Unproduktive Fläche . 98 „ Begrenzt wird das Gemeindegebiet von dem langgezogenen Rücken des Königsberges (1451m), dem Scheihenherg (1399 m), den Göstlinger Alpen (Hochkai-, 1809 m), dem größten Teil des Dürrensteinmassivs (1878 m) und im Norden vom Hochplateau des Steinhachbodens bis ins Ahorntal. Das Reliefdes Gemeindegebietes von Göstling a. d.Y. wurde in mehrjähriger Arbeit von Schulrat Fritz A p e 1 d a u e r zu sammen mit HL. Johann K r o n e d e r und VL. Georg P e r s c h 1 unter Mithilfe von Schülern der Hauptschule geschaffen. Das Ausmaß ist 2X2 Meter im Maßstab 1:10.000. Die Berge, Flüsse und Gebäude sind mit großer Naturtreue geformt bzw. bezeichnet. Es befindet sich im neuen Schulgehäudc und kann als eine Sehenswürdigkeit der Markt gemeinde gelten.
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