Das Land Oberösterreich und seine Politiker

Bürgermeister Adolf Wögerb11uer Alt-Bürgermeister August Hofer OEPPING Der Name v on Oepping wird dem Namen des Geschlechtes der Eppinger zugeschrieben. Es hande lt sich hierbei um ein deutsches G11afengeschlecht. Die urkundliche Erwähnung geht auf das Jahr 1289 zurück . Die Pfarrki rche wurde v on keinem Gerringeren als C. A. Carlone erba,ut . das war im Jah ,fe 1694. Zum Gemeindegebiet zäh l en noch die Katastralgem einden Ob ergahleiten und Götzendorf. AMTSLEITER: Petrus Mayr,hofer MITGLIEDER DES GEMEINDERATES: ÖVP-Fraktion: Anton Lauß Alois Höller Friedrich Simmel Franz Humenberger Josef Eder Martin Mayrhofer Alois Arnreitner Franz Kandlbinder Gustav Hable Albert Kiregner SPÖ-Fraktion: Erwin Lang Bürgermeister August Hofer ist von Beruf Kaufmann und war seit dem Jahre 1955 im Amt. Vizebürgermeister Adolf Wögerbauer übernahm am 16. Januar 1979 Gas Bürgermeisteramt. Die Gemeinde Oepping besteht aus 21 Dörfern und vielen Einzelgehöften . Da der Gemeinde der zentrale Hauptort fehlt, mußte dem Ausbau des Straßennetzes und den damit verbundenen Erhaltungsarbeiten ein besonderes Augenmerk geschenkt werden. Das gesamte Straßennetz, bestehend aus G~meindestraßen, Güterwegen und Ortschaftswegen, beträgt über 40 Kilometer und muß ständig staubfrei erhalten werden . Darüber hinaus gibt es aber noch andere Aufgaben zugunsten der Gemeindebevölkerung zu erfüllen. Zu den größeren Bauprojekten zählt der Bau eines Lehrerwohnhauses, der Umbau und der Anbau der Volksschule in Oeppen und der Ausbau des Schlosses Götzendorf, in dem auch die Schule Götzendorf untergebracht ist. Weiters wurden zwei Feuerwehrzeugstätten eingerichtet und 13 Löschteiche errichtet, auch die Gemeindewasserleitung wurde angelegt. Das gesamte Gemeindegebiet wurde mit einem Telefonnetz ausgestattet. Die Gemeinde Oepping war die erste Gemeinde im Bezirk Rohrbach, in der sämtliche Ortschaften mit einer öffentlichen Fernsprechstelle ausgestattet wurden . Nach dem Abbruch des alten Gemeindehauses konnte der Kirchenplatz neu gestaltet werden , auch eine Leichenhalle wurde errichtet. Die Gründung der Turn- und Sportunion erforderte einen geeigneten Spielplatz. Nachdem die entsprechenden Pachtverträge mit den Grundeignern abgeschlossen waren, konnte das Vorhaben begonnen werden, so daß Oepping heute neben zwei Schulsportplätzen auch über eine schöne Sportanlage mit einem Kabinentrakt verfügt. Zu den Planungsaufgaben zählt der Anschl:uß an di,e Mühlviertler Wasserleitung und der Ausbau des Ortswasserleit,ungsnetz,es. Außerdem steht noch cHe Kanali·sierung von Oepping und Götzendorf sowie die Errichtung eines Kindergartens in Oepping auf dem Programm. Die Staubfreimachung der restlichen Schotterstraßen und etlicher Hauszufahrten ist vordringlich. 379

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