Bürgermeister Franz Leitgeweger Bürgermeister - Stellvertreter Franz Haugeneder Bürgermeister Franz Leitgeweger ist von Beruf Landwirt und seit dem Jahre 1973 im Amte tätig . Zunächst wurde in den Jahren 1952 bis 1953 die Volksschule gebaut, 1969 bis 1970 wurde die Ortskanalisation errichtet , das Gemeindeamtsgebäude 1967 gebaut und die Ortswasserleitung 1960 in Betrieb genommen. Im Ortsgebiet selbst mußten 22 Kilometer Güterwege und zwölf Kil ometer Ortschaftswege angelegt und immer wieder betreut werden. Das elfklassige Hauptschulgebäude mit einem Turnsaal und Gymnastikraum geht der Fertigstellung entgegen. Im Planungsstadium befindet sich eine vollbiologische Kläranlage für den Ort Niederwaldkirchen und AMTSLEITER : Withelm Hartl M ITGLIEDER DES GEMEINDERATES : OVP-Fraktion : NIEDERWALDKIRCHEN Blättert man in der Ortschronik von Niederwaldkirchen, so erfähr t man, daß hier ursprüngl i ch eine Mission gegründet wurde, die den Namen Zelba Sancta Maria trug. Die -urkundliche Erwähnung geht auf das Jahr 1111 zurück . Diese Ur.kunde war eine Sch enkungsurkunde des k inderlosen Grafen Eppo von Windberg an das Stift St . F lorian. Von Niederwaldkirchen aus wurden die heute zum Teil größeren Pfarreien in Hasl,;ich, St. Peter, St. Oswald , St. Johann und Helfenberg seelsor gerisch betreut. Zwei Gründe führten zur Ortsbenenn,ung. Zunächst die Umbenennung von „Zella Sancta Maria", die beweist, daß die ursprünglich hölzerne Kirche durch eine ge - mauerte Kirche ersetzt wurde, die sodann den Namen Waldkirchen erhielt. Du aber im Bistum Passau, zu dem das Gebiet damals gehörte, bereits ein Waldkirchlein vorhanden war , wurden daher die beiden Namen Ober - waldkirchen und Niederwaldkirchen vergeben. An die damalige Zeit erinnern noch die Überreste der heutigen Burg von Steinbuch. Nicht weit von Steinbach entfernt im Pesenbachtal befand sich die Burg Aiglsberg. Der 01·t selbst wurde im Jahre 890 durch Mönche von St. Emmeran missioniert. Zu Niederwaldkirchen ge - hörte seinerzeit auch di-e Kirche St. Nikola, in der Ort - schaft Erdmannsdorf , die heute nicht mehr besteht, aber 1142 urkundlich erwähnt wurde und im Jahre 1787 über kaiserlichen Befehl gesperrt we rden mußte. D.1s Ortsbild wi rd heute noch durch den mächtigen Ba-ublock des barocken Pfarrhofes und durch den imposanten Turm der Pfa11rkirche beherrscht. Diesen Turm hat der berühmte Barockbaume'ister Prandtauer err ichtet. der Ausbau der sieben Kilometer Gemeindestraßen und der übrigen Güter- und Ortschaftswege. Einer Pflege wird auch noch das Kriegerdenkmal unterzogen , das in Form einer Totenleuchte am Pfarrfriedhof sich befindet. Die aus dem 15. Jahrhundert stammende Friedhofskapelle wird derzeit als Aufbahrungshalle benutzt. Die am Ortsplatz befindliche Mariensäule stammt aus dem Jahre 1781. Niederwaldkirchen ist eine ausgesprochene AgrarGemeinde. Der Fremdenverkehr muß erst in einer richtigen Dimension erschlossen werden. Die An - sätze sind dazu bere its vorhanden - so das Freibad, ein Sportplatz mit einer Flutlichtanlage, und Eisbahnen. GEMEINDEVORSTAND: Ferdinand Gillhofer, ÖVP Heinrich Krautsieder, ÖVP SPÖ-Fraktion: Alfred Eilmsteiner Heinrich Hafer Johann Rabeder Karl Pühringer Franz Wolfmayr Heinrich Neumüller Anton Füreder Johann Kepplinger Hermann Hartl Roman Pichler Friedrich Simmel Peter Reisinger Johann Schütz Hubert Kirschner Heinrich Rauöcker 377
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