Kilometer entfernte Dorfkapelle Elz (Gemein de Lasberg) mit ihrem Skulpturenbestand. Während die Statuen des Pilgerpatrons Jako bus und des Viehheiligen Leonhard (um 1520) stilistische Parallelen zum Michaelsal tar in Rauhenödt und zum Bernhardi-Altar in Zwettl evozieren^®, stammen der Pestpatron Sebastian, die zwei Engel, sowie die Ma donna mit Kind aus dem letzten Drittel des 17. Jahrhunderts. Die ursprünglich für diese Dorfkapelle angefertigte Pietä wurde 1795 von Christoph Wilhelm Graf Thürheim der Pfarrkirche Kefermarkt geschenkt (in Elz be findet sich an ihrer Stelle eine neugotische Pietä)®". Die Figur des hl. Jakobus®^ ist noch als Ausdruck der spätmittelalterlichen Heili genverehrung zu verstehen (diese war kon kreter, weil bei weitem stärker an die Pilger und ihre Erlebnisse gebunden®®). Hinsichtlich der Darstellungen im religiösen Kleindenkmälerbereich zeigt sich also eine beachtliche Vielfalt bei eindeutiger und domi nierender Bevorzugung einiger weniger Moti ve der Heiligenfiguren®®. Einen eigenwilligen architektonischen Bei trag zur heimischen Kleindenkmallandschaft hat der Bauer Karl Wurm („Hoisnbauer") mit der Wienauer Hauskapelle (Gemeinde Weitersfelden) geleistet. Dieses Bauwerk aus Einsame Dreifaltigkeitssäule an der Straße von Freistadt nach Rainbach Leopoldschlag, Johannes-von-Nepomuk-Säule, 1750, an den Kanten des Unterbaus Statuen der Hll. Donatus, Florian und Sebastian
RkJQdWJsaXNoZXIy MjQ4MjI2