r-' \ "cWw'- ■ m P*\ & '"^v 1^; (« rr' '■■ Nach dem Ableben Hans Christophs 1583 kam Weinberg durch einen Erbschaftsver gleich zwischen den Nachkommen und Kre ditoren an seinen Vetter Hans Wilhelm von Zelking, der 1602 von den Brüdern Hans Al brecht und Kaspar Artstetter den Edelmann sitz Wartberg um einen Kaufpreis von 10.500 Gulden erwarb; es war dies die letzte größere Erwerbung zur Herrschaft Weinberg. Hans Wilhelm mußte wegen seines Bekenntnisses zur protestantischen Lehre Luthers — er war im Herbst 1600 u. a. Teilnehmer an der Dele gation obderennsischer Adeliger unter Füh rung Georg Erasmus v. TschernembI zur Überreichung einer Beschwerderesolution an den Kaiser in Prag — nach dem Sieg der katholischen Liga am Weißen Berg im Jahre 1620 und dem unglücklichen Ausgang des oberösterreichischen Bauernkrieges 1626 notgedrungen auf seine Güter im Lande ob der Enns verzichten. Erstarb 1627 im Stamm schloß seines Geschlechtes zu Zelking bei Melk, sein Vetter Christoph Wilhelm über nahm die Besitzungen im Machland. — Je doch mit Vertrag vom 15. Juni 1629 mußte auch er wie Hans Wilhelm Weinberg „der Re ligion halber. . . auf höchstgedacht ihrer kai serlichen Majestät allergnädigste Resolution wider seinen Willen" um den Betrag von 210.000 Gulden und 1200 Reichstaler Leih kauf an den damaligen Pfleger der passauischen Herrschaft Ebelsberg, Hans Christoph Freiherrn von Thürheim verkaufen. 1«..- I 51 iic. 's mM mm 1^# Veit von Zelking, gestorben 1559. Reliefgrabstein, Pfarrkirche Kefermarkt. Stammtafeln auf 8 21 und 22: H. E. Baumert
RkJQdWJsaXNoZXIy MjQ4MjI2