Oberösterreich, 38. Jahrgang, Heft 1, 1988

20 Emil Schneeweis; Biidstöcke in Niederöster reich, Wien 1981, S 12 21 Karl Radler: Hölzerne Bildstöcke, in: OÖ. Hei matblätter, 2. Jg., Heft 2, Linz 1948, S 170f. 22 Plechl: Gott zu Ehrn, S 124 23 Helmut J, Mezler-Andelberg: Johannes von Nepomuk — ein Patron des alten Österreich?, in: 250 Jahre hl. Johannes von Nepomuk (Katalog zur IV. Sonderschau des Dommuseums zu Salzburg), Salzburg 1979, S 44f. 24 Prinz Eugen und das barocke Österreich (Aus stellungskatalog Schloßhof/Niederweiden), Wien 1986, S 264 25 Leopold Kretzenbacher: Heimat im Volks barock, Klagenfurt 1961, S 137 26 Dietmar Assmann: Barocke Volksfrömmigkeit in Oberösterreich, in: Welt des Barock (Katalog Stift St. Florian, Katalogteil), Linz 1986, S 180 27 Ulm: Das Mühlviertel, S 81 28 Franz Leltner: Lasberg Im Wandel der Zelt, Lasberg 1985, S 41 29 Hannes Etzlstorfer und Isfried Hermann Pich ler: Schlägler Gemäldekatalog (Schlägler Schrif ten Nr. 9), Linz 1987, S 274 30 Ulm: Das Mühlvlertel, S 68 31 Karl Radler nahm als Entstehungsdatum den Zeitraum zwischen 1460 und 1470 an; vgi. dazu: Hertha Awecker: Geschichte des Marktes Lasberg und seiner Umgebung, Lasberg 1954, S 209 32 Leopod Schmidt: Die Volksverehrung des hl. Jacobus major als Pllgerpatron (mit besonderer Berücksichtigung Österreichs), In: Österreichische Zeitschrift für Volkskunde, NS Band XXXI, Gesamt serie Band 80, Heft 2, Wien 1977, S 83 33 Plechi: Gott zu Ehrn, S 80 34 Franz Carl Lipp: Die Granitskulpturen von Wienau, in: Volkskunst, 5. Jg., Mal 1982, München, und Dimt: Sakrale Klelndenkmäler, S 235 35 Ulm: Das Mühlvlertel, S 40 und 232 36 Johann Bauer und Karl Holzmann: Die Pechölstelne Im Bereiche der Marktgemeinde Königs wiesen, in: Oberösterreichische Heimatblätter, 39. Jg., Heft 2, Linz 1985, S 159 37 Leltner: Lasberg Im Wandel der Zeit, S 8 38 Karl Alfred Wagner: Kommt mit ins romanti sche Mühlviertei, Freistadt 1982, S 5 NEUE VOLKSKUNST IN STEIN Das Handwerk der Steinmetzen ist, neben den Leinenwebern, eines der traditionsreichsten in unserer Hei mat. Seit Jahrhunderten wird im Mühlviertel Granit abgebaut und Großartiges damit geieistet. Neben der Verwendung des Granits in Architektur und Piastik war vor allem ein weiterer Anwendungsbe reich charakteristisch für das Mühl viertel — die Volkskunst In Stein. Heute hat die Firma Strasser Stein bau diese alte Volkskunst wieder aufgegriffen. Das Unternehmen wurde 1963 gegründet und stellt Im Jubiläumsjahr 1988 nach einer Ent wicklung von nur 25 Jahren eines der größten und modernsten Unter nehmen der Natur- und Betonwerk steinbranche in Österreich dar. Mit ca. 300 Mitarbeitern und Betriebs niederlassungen In Linz, Marchtrenk, Salzburg und Wien wird das Gebiet der Bundesländer Ober österreich, Niederösterreich, Wien und Salzburg betreut. Aus der Tradi tion der Granitgewinnung um Neu haus an der Donau entstanden, ist die handwerkiiche Bearbeitung von heimischem Granit ein besonderes Anliegen des Unternehmens. 51 Steinmetze und Meister verarbeiten in den Steinmetz- und Steinbildhau erwerkstätten den Naturstein sprich wörtlich zu Meisterstücken. Hand werkliche Bearbeitung und kunst handwerkliche Formengebung ha ben hier Tradition. Kreuzsäulen und Bildstöcke gehö ren zu den schönsten Flurdenkmä lern unserer Heimat. Sie entstanden vom 15. bis zum 19. Jahrhundert und weisen auf Kriege, Seuchen, Krank heiten, Unfälle oder Tod hin oder stellen Grenz- oder Wegzeichen dar. Breitpfeiler sind eine Weiterentwick lung der granitenen Kreuzsäulen und entstanden hauptsächlich Im 18. und 19. Jahrhundert. Schließlich zieren noch Kapellen unsere We gesränder. Im 18. und 19. Jahrhun dert wird Granit beim Hofbau ver wendet. Tor-, Tür- und Fensterge wände, Grander und Tröge zieren unsere Mühlviertier Höfe. Dieses alte Kulturgut wird heute von den Steinmetzen und Restauratoren des Unternehmens fachkundig ,;z restauriert und so der Nachwelt Mei sterstücke der Vergangenheit erhal ten. Aber auch neue Kreuzsäulen und Breltpfeiler werden in heimi schen Granitsorten gefertigt. Der Mensch beginnt wieder, zu denk würdigen Anlässen Denk-Mäler zu setzen. In der Architektur besinnt man sich bei Neu- und Umbauten wieder auf mühlviertierische Stilele mente zurückzugreifen. Dies kommt besonders In der Verwendung von handwerklich bearbeiteten und oft reich verziertenTür- und Fensterum rahmungen aus Mühiviertler Granit zum Ausdruck. Stark gestalterisch betätigt sich Strasser Steinbau im Wohnbereich Garten in Form von Gartenplastiken, -tischen, und -bänken, Trögen, Brun nen und Gartenmauern. Schließlich entwickelte sich das Unternehmen zu einem Spezialisten der Dorf erneuerung durch Gestaltung und Ausführung von Fassadenelemen ten aus Naturstein, wie Säulen, Türund Fensterumrahmungen, Giebeln usw. Durch großzügige Brunnenan lagen und Denkmäler sollen Ortsplätze wieder zu echten Ortszentren werden. Die Belebung alter Volkskunst durch Verwendung handwerklich bearbei teten Granits hat wieder Zukunft — und Strasser Steinbau bemüht sich strassen steinbail Natur- und Kunststeinwerk Franz Strasser 4113 St Martin i. M., Telefon (07232) 2227-0 BAUMEISTER Planungen Bauaufsicht planungsbüro Gerichtlich beeideter Sachverständiger und Schätzmeister für Hochbau A-4170 HASLACH, STAHLMÜHLE 1 Fernruf 0 72 89 / 71 2 16 Schätzungsgutachten Nutzwertermittlungen

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