Wie kommen Zahnbürsten oder Babywindeln vom Erzeuger ins Verkaufsregal? Warum kann ein Unternehmensbereich, der nichts verkauft, Erlöse erzielen? Diese und andere spannende Fragestellungen wurden beim Lehrausgang von UNI-FIT-Wirtschaft im Verteilzentrum Enns des Unternehmens DM Drogeriemarkt beantwortet. Beinahe 600 MitarbeiterInnen sind hier jeden Monat damit beschäftigt, aus 14.000 verschiedenen Artikeln ca. 29.000 Produktpaletten richtig zusammenzustellen (Kommissionierung) und zeitgerecht an die Filialen zu liefern. Diese wichtige Schnittstelle zwischen Lieferanten und Filialen/Kunden funktioniert vor allem auch durch den Einsatz modernster Logistiksysteme. Herr Mag. Riepl, verantwortlicher Manager für Filiallogistik, stellte mit Hilfe der Wertbildungsrechnung die Bedeutung der Logistik für den Unternehmenserfolg sehr anschaulich dar. Auch Kennzahlen, wie Lagerumschlag oder Warenverfügbarkeit, blieben durch seine Erklärungen nicht länger „graue“ Theorie, sondern wurden zu vorstellbaren Lenkungsgrößen der Unternehmensführung. Im abschließenden Rundgang durch verschiedene Lagerbereiche (automatisches Hochregallager, Put to Light-Zone, Schnelldreherlager oder Kommissionierzone mit Staplerfahrzeugen,..) erlebten wir, welchen Weg die Zahnbürste durchläuft, damit wir diese und andere Artikel im Verkaufsregal jedes dm-Drogeriemarktes in ganz Österreich fi nden können. Wir bedanken uns bei dm und insbesondere bei Herrn Mag. Riepl für diese schöne Möglichkeit, Logistik praxisnah erleben zu dürfen! Das MACO-Team MACO praxisnah Logistik bei dm Praxis und Karriere 33
RkJQdWJsaXNoZXIy MjQ4MjI2