Gedanken zur pensi0nierung sonja hutter Von 1979 bis 2019 fegte Sonja durch die Gänge der HAK Steyr. In den Anfangsjahren tippte sie noch zum Teil auf mechanischen Schreibmaschinen und führte die Schülerinnen und Schüler in das Geheimnis der Kurzschrift und Stenotypie ein. Vom Computer noch weit und breit keine Spur! Das damalige Highlight war bestenfalls ab 1980 eine Korrekturschreibmaschine! Ihre Gestaltungsfähigkeiten konnte Sonja auf diesen Geräten noch nicht ausleben und so freute sie sich über die Errungenschaft des Computers. So wie viele KollegInnen unserer Schule, konnte sie sich in dieser aufregenden Pionierzeit als eine der ersten mit dem Personal Computer Alphatronic aus dem Hause Triumph Adler anfreunden und neues Wissen aneignen. Diese Herausforderungen meisterte sie bravourös. Jetzt waren endlich die Voraussetzungen für ihre Lieblingsdisziplin – das Layouten – geschaffen. Bis zum Ende ihrer Unterrichtstätigkeit blieb das Gestalten ihr Hobby, Photoshop wurde ihr Lieblingsprogramm. Es entspricht Sonjas temperamentvollem Wesen dem Zeitgeist mit Leichtigkeit und Forschergeist mitzugehen. Das Interesse ihrer Schülerinnen und Schüler weckte sie mit ihrem sonnigen Gemüt und ihrem Humor. Ihr Motto war “Wenn in einer Unterrichtsstunde nicht mindestens einmal gelacht wurde, dann war es keine gute Stunde.” Liebe Sonja, das Unterrichten bereitete dir viel Spaß und du warst bei deinen Schülerinnen und Schülern eine beliebte “Textverarbeitungslehrerin”. Ein Dank gebührt dir auch für die unzähligen, gewissenhaft geführten Konferenzprotokolle! Dein Herz schlägt abseits der Schule für den Sport! Bei kaum einem gemeinsamen Ausfl ug hast du gefehlt. Wandern, Skifahren, Radfahren und Schwimmen 10 Ruhestand sind deine Favoriten. Auch in deiner zweiten Heimat Windischgarsten engagierst du dich im Skiklub, jeder Gipfel wird erklommen, der Gleinker See durchquert, die Wurzeralm carvend hinabgefegt. Bei unseren zahlreichen gemeinsamen ARGE-Ausfl ügen verbrachten wir viele nette und lustige Stunden und auch hier kam die Bewegung nicht zu kurz. Dein Wirken in der Schule ist nun vorbei – es werden jetzt nicht mehr die SchülerInnen betreut, sondern das Enkerl! Auch wenn die gemeinsame Arbeitszeit in der Schule abgelaufen ist, unsere Freundschaft bleibt sicher bestehen! Liebe Sonja, DANKE für die schöne, abwechslungsreiche Zeit und noch viele aufregende, fröhliche, aktive und gesunde Jahre wünschen dir deine Mädels aus der ARGE OMAI
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