30. Jahresbericht HAK Steyr 2018/19

atomic salzburg schüler gestalten wandel 7 der 11 möglichen Kristallkugeln im Skirennsport gingen heuer an ATOMIC- Athleten! Skirennläufer wie Marcel Hirscher oder Mikaela Shiffrin sind gemeinsam mit dem Rest der Atomic Redster-Gang heuer 54 mal aufs Podest gefahren. (vgl. https://www.atomic.com/ de-at/article/7-aus-11-danke-team-atomic-f%C3%BCr-diese-mega-geile-saison) Also: Auf zu Atomic! Am 21. März fuhren die 2 CK und die 2 DK gemeinsam mit dem Sportprofessor unserer Schule, Peter Rinner, sowie Karin Sigmund und Hans-Jürgen Egelwolf ins Atomic Werk nach Altenmarkt. Vor der Werksbesichtigung wurde noch die – zugegeben eher kurze – Shopping-Meile in Altenmarkt begutachtet, schließlich beschäftigen sich die SchülerInnen der beiden Klassen gerade mit dem Thema „Handel“ in Betriebswirtschaft. Auf Grund der fortgeschrittenen Zeit wurde anschließend die noch immer schneebedeckte Langlaufspur genutzt, um doch noch rechtzeitig im Werk zur Führung zu erscheinen. In drei Gruppen wurden wir dann kompetent durch die Produktion geführt und wir konnten live miterleben, wie ein Freeride-Ski der Marke Armada (Atomic produziert auch Ski für andere bekannte Marken) zusammengebaut wurde. Herr Markus Jahl, Human Resources Specialist von Atomic und nebenbei gesagt ein ziemlich lässiger Kerl, informierte uns 52 Bewegte Schule anschließend gemeinsam mit seinem Team über Zahlen und Fakten des Werkes und über die Marke Atomic selbst. In Kürze: Atomic gehört zur Amer-Sports Group und diese besitzten wiederum weitere Marken wie Salomon, Armada, Wilson, PeakPerformance, ArcTeryx, Suunto, Mavic,… Das finnische Unternehmen Amer Sports wurde vor kurzer Zeit von Anta Sports, einem chinesischen Unternehmen, übernommen. Die Gefühle der Atomic-Fans dazu sind wohl gemischt. Das Rezept für den Ski hat sich in den letzten Jahren eigentlich nicht grundlegend verändert, sehr wohl aber die Zutaten und die Form. So werden heute nach wie vor Eschenkerne oder Buche/Pappel-Kerne als wesentlicher Bestandteil eines Skis verbaut. Dazu kommen dann Polyurethan, Glasfaserschichten und je nach Modell Kohlefaser. In der Backform zusammengepresst ergibt das schließlich meinen persönlichen Lieblingssportartikel. Dieser Werksbesuch wurde übrigens von Herrn Konstantinos Bitzios im Rahmen des Projekts „schüler.gestalten.wandel“ organisiert. Bereits das zweite Mal konnten wir durch die Teilnahme an diesem Projekt einen tollen Tag mit Einblicken in die Unternehmenswelt genießen. Mag. Hans-Jürgen Egelwolf

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