Am Freitag, den 12. April 2019, waren wir, die 3AK der Handelsakademie Steyr, einen Tag in Wien. Unsere Begleitpersonen waren Frau Professor Dallago und Herr Professor Fehringer. Um 8:14 Uhr ging es in Steyr los. Wir fuhren mit dem Zug nach St. Valentin und weiter mit guter Laune nach Wien. In Wien besichtigten wir die österreichische Nationalbank, wo wir eine sehr ausführliche und interessante Führung bekamen. Unser Guide hieß Samuel und er erzählte uns sehr viel über Geld und Gold. Die Oesterreichische Nationalbank ist die Zentralbank der Republik Österreich. Die Kernaufgaben der Nationalbank umfassen Bargeld, Geldpolitik, Finanzmarktstabilität, Statistik und Zahlungsverkehr. Wir bekamen sehr viele Informationen über den Geldverkehr. Österreich hatte früher das Gold in der Schweiz und in London gelagert. Seit Jahren wird das Gold nun immer wieder nach Österreich zurückgebracht. Auch falsches Geld durften wir mit echtem vergleichen. Die Führung hat uns allen sehr gut gefallen. Danach hatten wir eine kleine Mittagspause, in der wir uns alle mit Essen stärkten, um für das nächste Abenteuer bereit zu sein. Unser zweiter Termin war bei „Dialog im Dunkeln“, einer Ausstellung, bei der es einfach nichts zu sehen gibt. In Gruppen eingeteilt wurden wir von einem Blinden durch diese Einrichtung begleitet. Auf unserem Spaziergang in der Dunkelheit waren wir in einem Geschäft, im Park, auf der Straße - auch eine Bootstour durften wir machen. Alle diese Aufgaben erledigten wir in völliger Finsternis - nur mit einem Blindenstock vorantastend. Durch die Anweisungen unseres Guides fiel es uns etwas leichter, uns zurecht zu finden. An diesem Nachmittag Exkursion 3AK Nationalbank und Dialog im Dunkeln konnten wir in das Leben eines Blinden schnuppern. Manchen aus der Klasse ist es sehr nahe gegangen, da die Guides vieles über ihr Leben erzählt haben und wir selbst erfahren haben, wie Blinde leben. Einige aus der Klasse bekamen aber auch Platzangst und durften ein Alternativprogramm machen. Am Ende dieses Exkursionstages sind wir noch zum Stephansdom gegangen und haben uns dann auf die Heimreise begeben. Am Abend waren wir alle sehr erschöpft und müde. Es war ein sehr schöner Tag und wir sagen vor allem Danke an unsere Professoren! Anna Doriath, 3AK Praxis und Karriere 37
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