30. Jahresbericht HAK Steyr 2018/19

Damals in der ersten Klasse, vor knapp vier Jahren, gab es auch für uns eine große Umstellung: Von der Unterstufe ging es an die HAK Steyr. Wir mussten uns an die verschiedenen Gegebenheiten in der HAK umstellen. Dies ist aber nicht immer leicht, vor allem, wenn man von einer kleineren Schule stammt. Wir waren alle sehr erleichtert, als wir von den Peers hörten, welche uns halfen, die Schule kennen zu lernen. Nachdem ich all die Tätigkeiten dieser sehen konnte, war ich fest entschlossen, auch eine zukünftige 1. Klasse als Peer zu unterstützen. In der 3. Klasse ergab sich dann eine Möglichkeit, mich als Peer einzuschreiben. Dies war der Start zu einer sehr lehrreichen, aber auch gleichzeitig witzigen Ausbildung. Wir trafen uns immer wieder mit unseren Betreuungslehrern und versuchten verschiedene Aufgaben zu lösen oder analysierten verschiedene Gruppenspiele, welche die neuen Gruppen stärken sollten. Wir konnten diese GrupUnsere Erfahrungen als Peers in der 1DK penentwicklung selbst an unserem Leibe spüren, da wir immer mehr untereinander zusammenwuchsen. Nicht nur eine Ausbildung im Schulgebäude durften wir genießen, wir konnten auch an einem Peerwochenende teilnehmen. Wir waren hierfür eine Nacht in Losenstein und konnten uns dort auch noch andere Fähigkeiten aneignen. Weitere Gruppenspielchen und Lösungswege zu möglichen Problemen wurden uns von unseren Lehrern auf den Weg mitgegeben. Wir besprachen auch noch verschiedenste Situationen, in welchen wir als Peers tätig werden müssten. Als es dann in der ersten Schulwoche soweit war, wurde ich meiner Klasse vorgestellt. Leider ohne den zweiten Peer, weil er zu dieser Zeit ein Praktikum machen durfte. Ich freundete mich jedoch schnell mit der Klasse an und konnte ihnen einen guten Überblick über die Funktion der Peers geben. Ich konnte es nun kaum abwarten, weitere Stunden mit ihnen zu verbringen. In der zweiten Woche kam dann auch der zweite Peer in die Klasse und stellte sich vor. Von nun an war es eine sehr leichte und aufregende Aufgabe, unseren Peerschülern den Alltag mit Peerstunden zu schmücken, damit eine starke Gruppe aus ihnen entstehen konnte. Unsere Peerklasse war sehr froh über unsere Peerstunden in der Schule und lud uns sogar zu ihren Teamtagen ein. Dort durften wir auch als Peers agieren und die Lehrer bei verschiedenen Aufgaben unterstützen. Wir konnten an diesen Teamtagen klar erkennen, dass sich die Gruppe sehr gut weiterentwickelte. Nach diesen Tagen in Seitenstetten waren wir sehr begeistert von unserer Gruppe und freuten uns auf die folgenden Peerstunden. Lukas Dietachmair und Milot Qeriqi Lebensraum Schule 19

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