Zielsetzung: Die Schüler sollten das Klima in ihrer eigenen Klasse nach der No tenskala 1 -5 bewerten. Die Befragung beschränkt sich bewußt nur auf Fragen, die die Beziehungen zwischen den Schülern der Klasse betreffen. Auf die Un tersuchung ailer anderen existierenden schuiischen und außerschuiischen Einflüsse wurde bewußt verzichtet. Die Einteiiung nach HAK/HAS, Klassen bzw. Jahrgängen und nach Ge schlecht sollte eventuell vorhandene Tendenzen in dieser Richtung sichtbar machen. Aufbau:. Die erste Frage untersucht die allgemeine Zufriedenheit der Schüler mit dem Klassenkiima und kann ais Kontrollfrage gesehen werden, d.h. gra vierende Abweichungen zwischen der Note für die erste Frage und der Durch schnittsnote für die restlichen Fragen 2-11 lassen auf eine gewisse Willküriichkeit in der Beantwortung schließen. Die Fragen 2-11 nehmen jene Faktoren unter die Lupe, die nach Meinung ds Redaktionsteams für das Kiassenklima hauptverantwortlich sind: F 2//3: Schulischer und außerschulischer Kontakt unter den Schülern F 4: Zusammenhang zwischen schulischer Leistung und dem Ansehen bei den Mitschüiern F 5: Kameradschaft im schuiischen Bereich F 6: menschliches Verständnis für die Mitschüler F 7/8: Rivalität/Gliquenbildung/Außenseiter in der Klasse F 9: Solidarität unter den Schülern F 10: Art der Konfliktlösung bzw. -austragung F 11: Art der Entscheidungsfindung Grenzen der Umfrage/Interpretation der Ergebnisse Die Verfasser sind sich natürlich über Grenzen und beschränkte Aussagekraft dieser Umfrage im kiaren. Mögiiche und durchaus ernstzunehmende Ein wände wären etwa - ob es überhaupt möglich ist, die genannten „Klimafaktoren" voneinander getrennt und isoliert zu betrachten, ohne auf ihre Wechselbeziehungen ein zugehen, bzw. ob die Summe der untersuchten Einzelfaktoren wirklich das Gesamtklima einer Klasse ausmacht. - die mangelnde Repräsentativität dieser Umfrage (es wurden 31 Klassen mit insgesamt 827 Schülern befragt). - Die Abhängigkeit der Antworten vom oft äußerst individuell ausgeprägten Charakter einiger Klassen. So weisen besonders die HAS-Klassen bei den Kategorien „männlich/weiblich" und „Schulstufe" große Abweichungen und Schwankungen auf, die häufig die Feststeliung einer konkreten Ten denz unmöglich machen. Die Auswertung der einzeinen Fragen und feststellbare Tendenzen Die allgemeine Zufriedenheit (Frage 1) wird in ailen Fäilen - bis auf eine Aus nahme - weit positiver bewertet als die einzelnen Teilfaktoren, die in Summe diese Zufriedenheit ja ausmachen:
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