Ölbild von A. Lutz, 70 x 90 cm, mit dem einfallenden Meteorstein über Braunau, nach der Beobachtung von Martin Seitz, Bimbach. OÖ. Landesmuseum Da verdient zunächst die genaue Beobachtung und zuverlässige Aussage sowie das vollkommen richtige Verhalten der unmittelbaren Kronzeugen hervorge hoben zu werden. Das Ereignis vom 5. November 1932 wurde trotz des über dem breiten Tal des Daxbaches liegenden Nebels von drei verschiedenen Stellen der gut drei Kilometer östlich von Prambachkirchen liegenden Ortschaft Obergallsbach aus beobachtet: von dem der Einfallsstelle am nächsten gelegenen Gut Breitwieser vom Landarbeiter Franz Pittrich und dem Besitzer des Breitwiesergutes Josef Breitwieser - in seinem FJause befindet sich eine Kopie des Meteoriten ferner vom Südost rand der Ortschaft von dem auf dem fJeimweg befindlichen Besitzer der Fiintermühle Max Baurecker und dessen Frau und schließlich von einer Stelle östlich des alten Badhauses Daxberg vom Landwirt Johann Sallaberger und dem Landarbeiter Rudolf Lehner. Knapp vor 22 Uhr war es trotz des Nebels plötzlich für Sekunden taghell geworden, nach 25 bis 30 Sekunden war ein zuerst starker, dann noch ein zweiter, etwas schwächerer Knall zu hören, nach weiteren sechs bis acht Sekunden drang dann ein immer intensiver werdendes Geräusch immer näher, das mit einem dump fen Aufschlag endete. Waren schon unmittelbar nachher die beim Gehöft Breitwie-
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