OÖ. Heimatblätter 1992, 46. Jahrgang, Heft 4

Schon diese wenigen Hinweise zeigen, daß das Ereignis von Prambachkirchen für Oberösterreich mehr war als bloß ein Meteoritenfund und daß es gerade im Zeitalter der Weltraumforschung gerechtfertigt ist, auch nach sechzig Jahren noch und wieder daran zu erinnern. Schon nach vierzig Jahren, 1972, und wieder nach fünfzig Jahren, 1982, hat das OÖ. Landesmuseum diesem Ereignis jeweils eine Sonderausstellung gewidmet. Zu letzterer, die auch im Naturmuseum Vorarlbergs, der Naturschau in Dornbirn, gezeigt wurde, ist ein ansprechender, von Dr. Gruber verfaßter Katalog erschienen (1982), der das Ereignis und das Fundstück von Frambachkirchen aus der Sicht der inzwischen weit fortgeschrittenen Meteoritenkunde im Zusammenhang mit unse rem Sonnensystem aufzeigt. Da ja alle erforschten Daten zum Meteorstein von Frambachkirchen gut dokumentiert sind und neuere Untersuchungen dazu nicht vorliegen, sollen hier nur einige der wichtigsten Einzelheiten und Merkmale in Erinnerung gerufen werden, die für unser Land und den Raum Frambachkirchen bedeutend sind. Weinberg toähavt Dax^org Oehöft Doppelbauer X/\PeHöftH -fZ^reiiwieser Obergallsbach fundsteue des Meteorstein» Standort der Beobachter 1 frant Piftrich 2 da/ Baurecket und frau 19 Josef Breltwi'eser 10 Jottann Sallaberger 11 Rudolf Lehner Fundstelle des Meteorsteins. Der Pfeil zeigt die von den Findern festgestellte Einfallsrichtung an. Aus: Schadkr und Rosenhagen 1935, 5. 103.

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