OÖ. Heimatblätter 1992, 46. Jahrgang, Heft 4

u"! S . ^ 4 Stift Garsten mit altem Meierhof. V*- H • » Fliegecaufnahmo: '"192 Jj Foto: Diözesanarchiv Linz Den Meierhof in Gleink umschlossen weitläufige Gründe. Ein gröiSerer Forst bot Gelegenheit zur Jagd, verschiedene Gewässer ergaben die Möglichkeit zum Fischen.® Die Dotation verpflichtete den Bischof auch, die Patronatslasten für die ehe maligen inkorporierten Stiftspfarren zu tragen. Die Lösung damit zusammenhän gender finanzieller Schwierigkeiten war Sache des Administrators. Die Amtszeit Lugsteins als Administrator der bischöflichen Dotationsgüter Schon bald nach der Übernahme der Administration der bischöflichen Dotationsgüter ergaben sich für Lugstein neben den Routinearbeiten besondere Aufgaben. So wurde 1935 aus dem Gute Gleink eine Bauparzelle im Ausmaße von 6 a 47 m^ an den Gemeindesekretär Josef Iduber verkauft. Der Erlös von S 1.600,- sollte dem Stammvermögen des Religionsfonds zugute kommen; Lugstein erreichte ' DAL, CA/10, Sch. 70, Fase. Ulla, 3, Dotationsgüter, Religionsfondsvermögen 1940-1947, Brief des Statthalters in Oberdonau, Gauselbstverwaltung, an B. O. L. Linz und DFK (Linz, 20. Dezember 1940); CA/11, Sch. 66, Fase. II, Bistum und Konsistorium Ulla, Bistum, Bischöfliche Dotationsgüter Garsten und Gleink 1946,1947-1961, landwirtschaftliehe Betriebskarte Juli 1946, Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, ZI. 11.518-II/5/46; ebd.. Durchschlag eines Berichtes an Bundesmini sterium für Land- und Forstwirtschaft in Wien von Lugstein (Linz, 6. Juni 1946); freundliche Mittei lungen von Herrn Direktor Dr. Josef Wöckinger, Linz.

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