3e> ? y? 1 I ! Atelier des Goiserer Bauern philosophen Konrad Deubler in Primesherg Nr. 3. Repro nach einer Aufnahme A. Elßenwengers aus der Zeil um 1875. Archiv: Karl Pilz Prof. Simony fuhr dann in seinem Schreiben fort: „Wenn es zu Stande kommt, was ich für heuer beabsichtige, so müssen wenigstens 100 Aufnahmen zu Stande kommen. Ich habe deßhalb vor kurzem auch einen photograph. Apparat mit zwei vortrefflichen Objectiven von der Londoner Firma Dallmeyer gekauft, um Details mit Trockenplatten aufzunehmen, so daß wir nebeneinander gleichzeitig ver schiedene Objekte aufnehmen können. Es wird gut sein, wenn Sie sich doch auch auf das Trockenverfahren einstudieren, dasselbe hat unter Umständen seine unbe streitbaren Vortheile, wenn es wohl auch nie das nasse Verfahren ganz verdrängen wird." Hier irrte der Dachsteinprofessor allerdings ganz gewaltig! Im Brief befaßte sich F. Simony jedoch ausführlich mit den Vorteilen des Fotografierens mit den Trokkenplatten: „Im vorigen Jahr hat Bergrat Mojsisowicz (ein bekannter Geologe) 50 Auf nahmen mit Trockenplatten in Südtirol gemacht, welche mit wenig Ausnahmen vollkommen gelungen sind. Der Vortheil besteht darin, daß, wenn die Exposition die richtige Zeit gedauert hat, die Matrizen keinerlei Retouche benötigen, da Flekken, Streifen, u. dergl. nicht vorkommen..."
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