Kulturgüter der Gemeinde Grünburg - Kleindenkmäler

Leonsteiner Aukapelle 42 Standort: Mitten im Augebiet Leonstein, abseits des Radwan- - derweges, westlich einer Flurhecke, schöner Aussichts- / Beschreibung: Bildstock mit Skulptur(Christus im Kosmos), I r ., sechseckiger, bienenwabenartiger Bau aus Tonziegel, 170 X HH j,™ g ' ^ 170 X 270, Zeltdach mit Lärchenholzschindeln, Reibputz BH ■ ■ In f -t Geschichte: 1978 auf einem Grundstück der Fam. August und J, SMC Karoline Priestner erbaut über Veranlassung und Planung sS"",'' ' _ ■-» ! von Religionslehrer Franz Ebner. Der sechseckige bienen- " "' • ' wabenartige Bau wurde zu Ehren des Vaters des begeisterten Bienenzüchters Franz Ebner in dieser Bauweise errichtet. Der gelernte Zimmerer fertigte auch das Dach samt Eindekkung. Ferdinand Ebner und Leopold Ebner eirichteten das Mauerwerk. Schmiedemeister Alois Holli fertigte die Tür und das Giebelkreuz. Kreuz der Stefaniebrücke Standort: Stefaniebrücke, Mollnerstraße. Beschreibung: Wegkreuz aus Eichenholz mit Korpus. Geschichte: Brücken verbinden zwei Ufer in besonderer Weise miteinander. Die Brückenbauwerke sind in ihrer ■|||I|||H|H|['| aSP''-'! Ausführung von kunstvoll bis zu einfachen Zweckbauten Diese Eigenheiten geben den Brücken einen besonderen Aus Dankbarkeit und zur Ehre Gottes werden auch heute noch so wie zu früheren Zeiten an diesen so besonderen Linien Brückenfiguren und Kreuze in künstlerischer Ausgestaltung angebracht. Schutzpa tron ist der Apostel Petrus. In Oberösterreich ist sehr häufig der böhmi.sche Hl. Johannes Nepomuk als Brückenfigur anzutreffen. Die Ursache der Brückenkultfiguren dürfte aber in der Erhaltung der Tradition liegen. Es soll Zeiten gegeben haben, wo nach der Volksmei nung auf Brücken böse Geister und Hexen ihr Unwesen getrieben haben. Im Mittelalter wurde der Bau von Brücken des öfteren von eigenen Laienbruderschaften betrieben. Hier war es naheliegend auch eine Kultfigur mit Segnung auf der Höhe der Brücke aufzustellen.

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