Kulturgüter der Gemeinde Grünburg - Kleindenkmäler

Priethaler Kapelle JO ^ Standort: Abzweigung Steyrtalbundesstraße, Heindlmühl- - . v grabenstraße ca. 50 m, Abzweigung Priethalstraße, an der Geländekante, KG. Leonstein, Parz. Nr.: 107 Beschreibung: Kapeilenbiidstock Barocker Bau, Stein- u. ^ PS Ziegeimauerwerk, Vorbau (zwei Säulen, Hauptgewölbe- ' IH bogen seitlich mit zwei kleinen Gewölbebögen) Über dem |H Hauptbogen ein Segensbild mit Fahnenstab und Fahne. Hu ' H Deckenfresken, Gottvater mit Weltkugel, Hl. Geist, zwei Bf imm m Engel, und beidseitig je vier Engelsköpfe. Eingang mit | ' 'a|H Schmiedeeisengitter als zweiteiliger Eingangstür (Fenster- |L — — • 1 rautengitter). Im oberen Teil zweiteiliges Rautengitterfeld ^^■EH^H^faljjl^wHKli mit Ranken Verzierung. Zeltdach mit Tonzicgeleindeckung, Metallabschlußkappe mit Kugel und ein aufgesetztes Schmiedeeisendoppelkreuz. Barocke Fassade mit Stuckarbeiten. Geschichte: Diese Kapelle wird als eine der älte,sten der Umgebung eingeschätzt, die Bauweise deutet auf einen herrschaftlichen Bauherrn hin und könnte mit Burg oder Schloß Leonstein in Verbindung gebracht werden. Die Kreuzigungsgruppe, die zur Zeit in der Pfarrkirche in Leonstein über den Hochaltar angebracht ist, wurde aus Sicherheitsgründen 1966 von der Priethaler Kapelle genommen. Die Ersatzfiguren in der Kapelle wurden leider nach einigen Jahren gestohlen. Bei der Renovierung 1966 wurden die zwei Sandsteinsäulen durch Betonsäulen,. das Holzschindeldach durch ein Tonziegeldach ersetzt. Die Renovierung der Fassa de und der Gemälde erfolgte 1987. Die Kreuzigungsgruppe wurde vor der Anbringung in der Pfarrkirche von Fr. Rauch aus Gmunden restauriert. Wieser Kreuz Standort: Südlich des Wiesergutes, Heindlmühlstraße Beschreibung:. Wegkreuz mit der HI. Dreifaltigkeit und HL Sebastian sowie Hl. Florian. (Gebetsaufschrift: Lob Preis und Dank der heiligen Dreifaltigkeit, jetzt und in Ewigkeit. Amen.) Lärchenholzkreuz mit Schindeldach. Geschichte: Nach der mündlichen Überlieferung wird durch das Wegkreuz vor der Errettung von Todesgefahr berichtet. Ein ehemaliger Inhaber des Wieserbauerngutes schützte ei ne ihm anvertraute Magd vor einem Liebhaber. In einer Nacht als der Bursche einen Fensterlversuch vortäuschte, begab sich der Bauer vor das Haus ins Freie. Der Bursche schoß auf den Hausbesitzer. Der Schuß verfehlte aber sein Ziel. Aus Dankbarkeit wurde damals ein Kreuz errichtet. 1995 er folgte eine Erneuerung des Kreuzes. Bild: Eranz Pöcksteiner.

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