Kulturgüter der Gemeinde Grünburg - Kleindenkmäler

Hönig Kreuz (Messerer Kreuz) 3 Standort: An der Zufahrtsstraße, westl. des Hauses. Beschreibung: Bildstock mit Metallgußcorpus auf Gußeisen kreuz, formschöner Granitsockel Geschichte: In der hohen Konjunkturzeit der Steinbacher p ' Messererzunft war Josef Hönig Messerverleger. Um mit K" . | anderen Ländern Handel treiben zu können, waren Überlieferung nach wurde ein dienstloser italienischer Sprachlehrer namens Josef Ribeth in Kremsmünster angeworben, um dem Sohn, Anton Hönig, täglich Sprachunterricht zu erteilen. Am 3. März 1819 vormittags verlangte der Sprachlehrer die Frau des Hauses zu sprechen. Da sie aber keine Zeit hatte, sandte sie den Sohn, um zu fragen, was er denn wolle. Ribeth packte den vierzehnjährigen Sohn, hieb mit dem Messer auf den Kopf und stach mehrmals zu. Zudem wollte er den Schmerz der Mutter sehen. Dazu klopfte er auf den Fußboden, sein gewöhnli ches Zeichen ,wenn jemand kommen sollte. Die Magd eilte hinauf. Ais er sie kommen hör te, schnitt er sich selbst im Bett die Schlagadern am Arm auf. Um den Sohn zu retten wurde alles unternommen. Jede Hilfe kam zu spät, da es mehrere Wunden waren. Seitdem wird er zählt, daß der Sohn Josef Honigs mit vierzehn Messerstichen ermordet wurde.

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