verwundung unserer hl. seraph. Mutter Theresia a Jesu, wurde das Dach des Turmes mit verzinktem Eisenblech neu gedeckt. Gott gebe den lebenden und verstorbenen Wohl¬ tatern, durch deren Hilfe es konnte zustande gebracht werden, den reichlichsten Anteil an unseren Gebeten und zugleich verleihe uns der Herr die große Gnade, daß jeder Klang der Glocke unsere Herzen mit neuer Freude Der Herr sei¬ zum Lobe Gottes stimme. — für alles gebenedeit, besonders für seine gött¬ - Auf einem bei¬ liche Vorsehung. Amen.“ gelegten Zettel waren die Namen der damals lebenden Schwestern verzeichnet. Bei diesen Arbeiten, die Ende Oktober fertig wurden, hatte Herr Gurtlermeister Franz Födinger in Gmunden, dessen Toch¬ ter (Schwester Salesia) im Kloster war, die Oberaufsicht übernommen; er kam täglich einigemale nachzuschauen. Am 11. Juni 1898 feierte Mutter Josepha ihr goldenes Profeß=Jubiläum. Pater Adolf Hausbauer aus Kremsmünster hielt die Fest¬ predigt, das Hochamt zelebrierte der Stadt¬ pfarrer von Gmunden, Georg Mayer, unter Assistenz der beiden Neffen der Jubilarin, Karl und August Handloß. Schon seit mehr als 40 Jahren war das Streben der Schwestern darauf gerichtet, ge¬ maß den Satzungen des Ordens eine eigene Gruft zu erhalten. Bereits 1857 wurden die ersten Versuche gemacht, es fand eine Kommission statt, doch wurde das Projekt abgelehnt. Verschiedene spätere Eingaben hatten keinen Erfolg. Die Schwestern ließen sich aber nicht entmutigen, sie empfahlen die¬ 33
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