den zusammengebracht. Am 21. April 1898 wurde damit begonnen. Es war schon hoch¬ ste Zeit; die Arbeiter fanden nämlich meh¬ ere Pfosten und Trambaume ganz ver¬ morscht und verfault, so daß ein Unglück durch Einsturz hatte erfolgen können. Das Gebäude erhielt die jetzige Gestalt, auch das Dach wurde erneuert und der Dachstuhl ein¬ heitlich gemacht, das Türmchen über der Kirche wurde umgestaltet. Im Jahre 1832 war es errichtet worden; 1886 wurde es re¬ noviert und mit verzinktem Eisenblech neu gedeckt. Bei dieser Gelegenheit fand man in der Kugel des Turmtreuzes nebst einigen Re¬ liquien folgende Denkschriften: „Gelobt sei die Allerheiligste Dreifaltigkeit! Dieses Kreuz ist geweiht und aufgesteckt worden am ersten Sonntag im Monate Oktober, als am Feste des hl. Rosenkranzes der allerseligsten Jung¬ frau Maria, des Jahres 1832. Zugegen wa¬ ren die hochwürdigen Herren Franz Warlig, Dechant in Gmunden, Pater Massaus, Kapu¬ Beichtvater ziner=Ordens=Priester, als Dann folgte das Verzeichnis der damaligen Am Schlusse stand „Die Klosterfrauen. Dieses finden, wollen unser in ihrem Gebete — Gott verleihe uns Allen ein gedenken. stetes Zunehmen in seiner göttlichen Liebe und die Gnade, seinen heiligsten Willen auf das Vollkommenste zu erfüllen, damit wir einst alle dahin gelangen, wo wir ihn in Ewigkeit loben und preisen mögen. Amen.“ Ferner fand sich ein Schriftstück mit fol¬ gendem Inhalte: „Im Jahre des Herrn 1886, den 27. August, als am Feste der Herz¬ 32
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