Das Kloster der Karmelitinnen in Gmunden

Karolina, die Prinzen Albert und Robert von Württemberg, die Prinzessinnen Marie Amelie und Isabella, die Königin von Han¬ nover und ihre Tochter Prinzessin Mary, alle mit ihrem Gefolge. Der Redemptorist Pater Zobel hielt die Festpredigt. Der An¬ - Schwester drang des Volkes war groß. Maria Theresia starb am 22. September 1890 nach langer Krankheit, wiederholt besucht von den Hoheiten. Am 26. September 1879 machte Erzherzo= gin Christine, die Braut des Königs Alphons XII. von Spanien, ihren Abschiedsbesuch. Bald nach ihrer Vermählung (29. November 1879) kamen aus Spanien zwei silberne Her¬ zen mit Inschrift für die Klosterkirche in Gmunden an. Weil 1883 der alte Friedhof aufgelassen wurde, brachte man die Gebeine der verstor¬ denen Schwestern in einen Sarge in die Klosterkirche, wo nochmals für die Berstor¬ benen gebetet wurde. Am nächsten Tag wurde der Sarg auf den neuen Friedhof überstellt. Im Jahre 1885 wurden im neuen Friedhof für die Karmeliterschwestern drei Grüfte unter der Friedhofkapelle angekauft, jede hatte sechs Nischen. So war einstweilen für ein gemeinsames Grab der Schwestern gesorgt. Am Donnerstag in der Karwoche 1887 wurde der Kreuzweg in der Kirche errichtet. Am 25. Oktober 1890 wurde Mutter Emanuel wieder als Priorin gewählt, zum zehnten Mal. Sie starb aber schon am 7. Jan¬ ner 1891, tief betrauert von den Schwestern, die sie stets als ihr Vorbild verehrt hatten. 30

RkJQdWJsaXNoZXIy MjQ4MjI2