im Beisein des Pfarrers Jakob Brunner von Altmünster die Wahl vor: Schwester Maria Elekta (Hoßner, wurde am 11. Juli 1832 zur Priorin gewählt. Suopriorin wur¬ de Schwester Emanuela Maria (Seutin). Am 13. September 1832 legte der Hoch¬ würdigste Herr Bischof Gregorius Thomas Ziegler von Linz im Beisein der Stadt¬ gemeinde-Vertretung und der Honoratioren feierlich den Grundstein für das Kloster und die Kirche. Der Grundstein der Kirche liegt unter dem Hochaltare. Im Jahre 1833 kamen zwei Turmglocken an, welche der Bischof in Linz geweiht hatte, die größere erhielt den Namen Maria Jo¬ sepha, die kleinere Maria Theresia. Sie waren eine Spende Seutins. Dr. Sentin kam auch in diesem Jahre wie bisher alle Sommer nach Gmunden und bezahlte wieder die schon lange auf ihn wartenden Rechnungen des Baues. Im April 1834 wurde der Bau fortgesetzt. Es wurde dabei besonders darauf Rücksicht genommen, daß die Kirche bald ausgebaut werde. Der fertige Teil des Klosters wurde bezogen, leider zu früh, wie die Erkrankun¬ gen und mehrere Todesfalle zeigten. Durch diese schweren Heimsuchungen des Klosters fand sich Bischof Gregorius Thomas veranlaßt, die Strenge des Ordenslebens in etwas zu mildern, indem er das gemein¬ same Chorgebet bei Tag und Nacht einstellte. Die Schwestern sollten, soweit sie nicht durch Krankheit verhindert waren, das Brevier¬ gebet einzeln verrichten. 15
RkJQdWJsaXNoZXIy MjQ4MjI2