Feier wohnten die Angehörigen bei sowie die Angesehensten der Stadt und viele Men¬ schen, soweit der Raum sie fassen konnte. Die Feier machte auf alle einen tiefen Eindruck. Noch im September 1828 besuchte Bischof Gregorius Thomas Ziegler die Schwestern in ihrem neuen Heim und erlaubte ihnen auf ihre Bitte die Aufbewahrung des heilig¬ sten Altarssatramentes in ihrer Kapelle, so¬ bald sie einen entsprechenden Tabernakel hatten. Pater Jldephons, Prior der Karme¬ liten in Linz, übersandte auf die dringende Bitte der Schwestern sogleich einen Taber¬ nakel. Seit 28. September 1828 wohnen die Schwestern im Karmel zu Gmunden mit dem Heiland unter einem Dache. Schwester Maria Magdalena Traweger machte nicht die Profeß, sondern lebte (als Stifterin) im Kleide einer Laienschwester im Kloster. Maria Aloisia Petrowitsch, die durch ihr Tugendbeispiel bei den Schwestern sehr geachtet war, mußte wegen Kränklichkeit, die im Kloster immer mehr zunahm, schlie߬ lich austreten. Die Schwestern bewahrten dieser frommen Seele immer große Dank¬ barkeit. Ste starb am 15. August 1835, am Feste Maria Himmelfahrt, in Rom als Vor¬ steherin eines Institutes. Am 5. Jänner 1829 trat Eleonore Stig¬ ger, Kaufmannstochter aus Haiming in Ti¬ rol, ein, bald darauf Maria Friedl, Bauers¬ tochter aus Ostermiething. Als die Klosterfrauen die Stiftung von den Geschwistern Traweger übernahmen, fehlte es fast überall am Notigsten. Die Ar¬ 12
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