das kleinste Stubchen des Hauses zuruckgezo¬ gen. Die Schwestern hatte hievon keine Ab¬ nung und ließen es natürlich später nicht mehr zu. Schon in den nächsten Tagen wurde der Saal zur Kapelle hergerichtet und die Schwe¬ stern begannen sogleich mit dem Chorgeber und den klösterlichen Uebungen nach ihren Ordensregeln, soweit dies durchführbar war. Bis zum 25. Juli 1829 wurde in diesem Saa¬ le die hl. Messe für die Schwestern zelebriert. Mit den Schwestern war von Prag auch die Kandidatin Fräulein Antonia Seutin nach Gmunden gekommen. Nach 14 Tagen tam ihr Vater, Med. Dr. Seraphin Sentin, von Wien, um den Schwestern mit Rat und Tat an die Hand zu gehen. Dr. Seutin, der größte Wohltäter der Karmelitinnen in Gmunden, erklärte sich bereit, die Kosten des Umbaues des Klosters zu tragen. Weil aber für den Bau noch nichts vorgesehen war, mußte auf das nächste Frühjahr gewartet werden. Inzwischen wurden durch spanische Wande im Hause einzelne Zellen hergerich¬ tet und die notwendigsten Aenderungen vor¬ genommen. Bereits am 15. August 1828 fand die erste feierliche Einkleidung statt, zu welcher der Dechant von Gmunden vom bischöflichen Ordinariate in Linz ermächtigt worden war. Eingekleidet wurden: die Stifterin Magda= lena Traweger, welche den Namen Maria Magdalena Josepha von Jesus erhielt, dann Antonia Seutin (Emanuel Maria vom hl. Joseph) und Aloisia Petrowitsch (Maria Aloisia vom hist. Herzen Jesus. Der 11
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