Das Kloster der Karmelitinnen in Gmunden

der Karmelitinnen in Linz (jetzt Kloster der Barmherzigen Bruder ihre Profeß gemacht hatte und nach der Aufhebung zu den Ur¬ sulinen übergetreten war. Wie glücklich war diese alte Schwester darüber, daß in der Di¬ ozesse Linz wieder ein Kloster ihres Ordens gegründet werden konnte. Sie gab den Gmundner Schwestern ein kleines Fesu¬ kindlein aus Wachs mit, das sie selbst sehr verehrte. Die Ursulinen und Elisabethinen gaben den Gmundner Schwestern praktische Ge¬ schenke für das neue Kloster mit, am meisten aber halfen die Karmeliter=Patres, die ei¬ nen ganzen Wagen voll verschiedener Ge¬ brauchsgegenstande nach Gmunden schickten. Die liebevolle Aufnahme und Mithilfe an der Neugrundung war für die Schwestern ein großer Trost. Am 5. Juli fruh reisten die Schwestern nach Wels, wo Pater Hugo zelebrierte und den Schwestern die hl. Kommunion reichte. Der Vorstadtpfarrer Ozelsberger lud die Schwestern zum Frühstück ein, nach kurzem Aufenthalt führen sie nach Lambach weiter, wo ihnen im Stifte ein Mittagmahl bereitet war, über Ersuchen des Bischofs. Hierauf führen sie dem Ziele zu und tamen gegen 5 Uhr in Gmunden an. In Gmunden erwartete die Schwestern eine große Volksmenge, welche das Haus so sehr umstellte, daß die Schwestern kaum aus dem Wagen steigen konnten. Als die Leute, welche schon voll Freude auf die Schwestern warteten, sahen, daß diese verschleiert aus den Wagen stiegen, sagten sie: die Schwestern

RkJQdWJsaXNoZXIy MjQ4MjI2